Bild: A. Henken

Sonntag Kantate

11.05.2020

Am 10.05., am Sonntag Kantate, durften wir (endlich!) wieder in der Inselkirche zum Gottesdienst zusammenkommen. In den vergangenen Wochen waren wir auf der Insel zwar "unter uns" - und damit corona-frei, aber die staatlichen Vorgaben gelten natürlich auch auf Inseln. So wurde Sonntags zwar geläutet und der Altar war stets hergerichtet, aber  einen Gottesdienst zu feiern war nicht erlaubt. Jetzt ist es unter Auflagen wieder gestattet. Und so ist es derzeit auch kein typischer "Hauptgottesdienst" den wir sonntags feiern, sondern eine verkürzte Form - eine Andacht.

Jede zweite Bank kann nicht benutzt werden und auch auf den Bänken die genutzt werden, können nur wenige Menschen sitzen, damit wir die Abstandsregeln einhalten. Gestern hat das gut geklappt: Mit 15 Erwachsenen und 2 Kindern saßen wir gut verteilt in der großen Kirche. Alle mit Mundschutz und eigenem Gesangbuch. Es war ungewohnt, aber schön endlich wieder zusammenkommen zu dürfen. Da kein Kindergottesdienst stattfinden kann, werden wir die biblische Lesung fortan für die Kinder "aufarbeiten" (gestern als Bildergeschichte mit Playmobil-Figuren) und die Predigt kurz halten - so dass Erwachsene und Kinder Freude an dieser corona-geeigneten Andachtsform haben.

Das Gemeindehaus und die Alte Inselkirche bleiben weiterhin geschlossen. Gerade die Alte Inselkirche ist so klein, dass es leider unmöglich ist, hier die Abstandsregeln einzuhalten.

Gestern Abend ist eine Baltrumer Corona-Tradition zu Ende gegangen. Seit Mitte März hatte sich eine kleine Gruppe Abend für Abend um 19 Uhr zwischen Gemeindehaus und Bankenviertel getroffen, um "mit Abstand - gemeinsam" den Tag mit dem Lied "Von guten Mächten" zu beschließen. Bei Sonne, bei Wind und selbst bei Regen wurde gesungen. Agnes Müller-Ruwisch hat in den all den Wochen jeden Abend den Gesang auf dem Akkordeon begleitet. Für den gestrigen Abend hatte sie als Überraschung einen Baltrum- Corona Song vorbereitet. 

Wir sind gespannt, wie die Saison ab heute anläuft und freuen uns, dass wir in der Kirche wieder zusammenkommen dürfen. Wer in den kommenden Wochen in den Gottesdienst kommt, trägt bitte stets einen Mund-Nasen-Schutz (Maske) und bringt ein eigenes Gesangbuch mit!

Corona Song

gedichtet von Agnes Müller-Ruwisch (Melodie: Wir lagen vor Madagaskar)

1. Das Jahr hatte gut begonnen,

im März war dann alles vorbei.

Corona war angekommen,

und schlug alle Pläne entzwei!

Refrain:

Nur Mut, liebe Nachbarn, nur Mut, nur Mut.

Nur Mut, liebe Nachbarn, alles wird gut, nur Mut!

2. Die Insel, sie wurde geschlossen,

keine Fähre, - kein Gasthaus war auf.

Wir mussten der Einsamkeit trotzen, 

und ließen dem Frust keinen Lauf.

Nur Mut, liebe Nachbarn, nur Mut....

3. Sieben Wochen wurd´ täglich gesungen,

wir kamen um "sieben" aus dem Haus.

Wir spielten - und Lieder erklungen,

so klag es recht fröhlich Tags aus!

Nur Mut, liebe Nachbarn, nur Mut....

4. Aus wenigen wurden viele,

die Nachbarn verbündeten sich.

Gemeinsam gegen die Krise,

das gab uns viel Zuversicht!

Nur Mut, liebe Nachbarn, nur Mut...

5. Nun ist die Quarantäne zu Ende,

die Gäste, sie reisen heran.

Wir "reichen" uns mit Abstand die Hände

und fangen mit neuem Mut an!

Nur Mut, liebe Nachbarn, nur Mut...

90 Jahre Inselkirche

04.05.2020

Eigentlich war eine Andacht mit Sektempfang in der Kirche geplant. Das ist derzeit leider nicht möglich - deshalb online ein paar Gedanken zum 90. Geburtstag unserer Inselkirche:

Sie sollen dem Herrn die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden!

Jesaja 42,12

Inseln – was heute für viele ein Sommertraum ist, bedeutete in früheren Jahrhunderten harte Arbeit, kargen Boden und den Gefahren des Meeres ausgesetzt zu sein. Inseln sind schwer erreichbar. Sie sind die Peripherie, aber auch hier soll Gottes Wort verkündet werden. Auch hier soll die Freude über seine Schöpfung in den Häusern Wirkung entfalten. Auch in der Peripherie – sozusagen am Ende der Welt.

Gott die Ehre geben und sein Wort hören – dafür schafft eine Kirche Raum und Zeit, besonders mit dem Sonntagsgottesdienst. Eine erste Kirche soll es auf Baltrum bereits vor 1700 gegeben haben. Diese ist aber, genauso wie die um 1700 errichtete, die 1754 eingeweihte und die 1784 gebaute Kirche vom Meer, Wind, Wetter und Sturmfluten zerstört worden. Erst die 5. Kirche, die 1826 gebaute Alte Inselkirche wurde für die Inselbewohner ein Ort, an dem sie dauerhaft zum Gottesdienst zusammenkommen konnten. Über 100 Jahre war sie Baltrums einzige Kirche. Als in den 1920er Jahren Sommer für Sommer mehr Gäste auf die Insel kamen, reichte der Platz in der Alten Inselkirche nicht mehr aus. Der Legende nach sollen die Baltrumer dem Sonntagsgottesdienst ferngeblieben sein, damit sie den Gästen nicht den Platz wegnehmen.

So wurde am 13.9.1929 der Grundstein für die Inselkirche gelegt, damit zukünftig die Baltrumer Gemeindeglieder und die Gäste in dieser Platz finden. Am 4. Mai 1930 konnte die Inselkirche nach nur einem Winter Bauzeit eingeweiht werden. Später wurde das Kirchenschiff noch erweitert und der Turm erhöht, stets mit dem Ziel Gott die Ehre zu geben und seinen Ruhm auch auf der kleinen Insel Baltrum zu verkünden.

Seit 90 Jahren ist die Inselkirche Baltrums Gemeindekirche. Die Inselkirche begleitet seither das Leben der Menschen. Gerade an den wichtigen Punkten im Leben eines Menschen sind viele Inselbewohner in den Mauern dieser Kirche zusammenkommen: bei Taufen, Trauungen, Konfirmationen und Trauerfeiern. Und dann ist da ja noch die Größe der Kirche, die einen für Baltrum besonders wichtigen Aspekt deutlich macht. Die Inselkirche soll genug Platz bieten, damit auch Gäste mit dazu kommen können. Viele Gäste kommen regelmäßig, oft zu einer bestimmten Jahreszeit und sind dann Teil der Gottesdienstgemeinde – die hier auf Baltrum im Sommer gerne mal die Anzahl der örtlichen Gemeindeglieder übersteigt. Mit soviel starkem Gesang, liturgischer Festigkeit und fröhlichen Besuchern wie die Baltrumer Inselkirche, sind wenige andere Kirchen gesegnet.

Es ist schon schade, dass ein „richtiger“ 90. Geburtstag derzeit nicht gefeiert werden kann.

Aber ganz gewiss wird die Baltrumer Inselkirche weiterhin dafür einstehen, dass Insulaner und Gäste in ihren Gemäuern Gott „die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden“.

Anna Henken und Johannes Heiber

Sonntagsimpuls zum Sonntag Jubilate

03.05.2020

Jesus spricht:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.

Johannes 15, 5

Liebe Baltrumer, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

der Sonntag Jubilate ist (hoffentlich) der letzte Sonntag, an dem wir in der Kirche keinen Gottesdienst feiern können. Aber auch wenn jetzt Stück für Stück sogenannte „Lockerungen“ kommen, bleiben Einschränkungen. Es ist und bleibt anders als es noch vor zwei Monaten war. Es ist und muss anders bleiben, weil die Gefahr des Virus nicht gebannt ist. Und dadurch stellt sich für uns immer wieder neu die Frage, was wir eigentlich zum Leben brauchen.

Vermissen wir den Gang durch die Geschäfte, den Kaffee in der Stadt, das Miteinander mit den Kollegen, das grenzenlos mobil sein können? Oder die Schule, die Uni, den ganz normal geregelten Arbeitstag? Und den Sonntagsgottesdienst, das Treffen der Gemeinde, den Gesang, die Predigt, das unkomplizierte Miteinander, das aneinander Anteilnehmen?

Wir haben gerade erlebt, dass nichts davon möglich war und wir werden erleben, dass all das nur unter Einschränkungen wieder möglich sein wird. Dadurch spüren wir, was besonders wichtig ist und was gerade in beschwerlichen Zeiten helfen kann: Der Glaube an Jesus Christus. Und die Hoffnung die damit einhergeht: Dass seine Liebe zu uns stärker ist als alle Einschränkungen, sogar stärker als der Tod. Und dass wir, als seine geliebten Kinder, in dieser Liebe leben können. Das meint zum einen, dass wir ihm so vertrauen, dass wir ihm unsere Sorgen im Gebet anvertrauen können. Und es meint, dass wir so leben, dass wir versuchen diese Liebe weiterzugeben. Dass wir versuchen Frucht zu bringen.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“

Das Bild ist eindrücklich: Als Trauben hängen wir am Weinstock und werden genährt mit Hoffnung und Liebe. Diese Nahrung müssen wir aufnehmen, um eine gute Frucht zu werden, um für andere da sein zu können. Und das, eine gute Frucht zu sein – so würde ich vermuten – wird in den kommenden Wochen und Monaten besonders wichtig. Mehr als sonst müssen wir aufeinander achten und Rücksicht nehmen, genau hinschauen, um zu sehen wer Hilfe braucht. Füreinander da sein, wenn es beschwerlich wird.

Johannes Heiber

Grundinformationen zum Sonntag

Der 03.05.2020 ist der Sonntag Jubilate. In Psalm 66 heißt es „Jubilate deo, omnes terra“ - „Jauchzet Gott, alle Lande“.

Evangelium, zugleich Predigttext: Johannes 15, 1-8

Epistel: Apostelgeschichte 17, 22-34

Psalm: Psalm 66

Wochenlied: EG 432 Gott gab uns Atem, damit wir leben

Predigtlied: EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund

Bastelidee zum Sonntag Jubilate

Sonntagsimpuls Miserikordias Domini

26.04.2020

Die einen sind in Kurzarbeit, andere beruflich gerade besonders belastet. Während Eltern ihre Kinder seit sechs Wochen ununterbrochen zu Hause erleben (und die erste Woche „homeschooling“ geschafft haben), sollen Großeltern mit ihren Enkeln derzeit keinen persönlichen Kontakt haben. In Altenheimen herrscht weiter ein Besuchsverbot und auch hier auf der Insel sind die Kontakte seit Mitte März besonders reglementiert. Gemeinschaft ist zur Zeit sehr ungleich verteilt.

Gemeinschaft entsteht, wenn Menschen zusammenleben: Als Bewohner eines bestimmten Ortes, als Einwohner eines Staates oder als Mitglieder einer Familie.

In unserem Zusammenleben gibt es derzeit Herausforderungen: Es gilt, trotz Distanz und eventueller Virus-Gefahr, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren. Und in den „nicht-distanzierten“ Kernfamilien muss der Alltag neu und anders organisiert werden.

An vielen Orten gab es in den vergangenen Wochen „Balkon-Musik“: Bestimmte Zeiten und Orte an denen Menschen gemeinsam musizieren, jeweils von ihrem „Balkon“, also mit ausreichend Abstand und trotzdem gemeinsam. Musik kann über die Distanz verbinden.

Der Predigttext für diesen Sonntag ist ein Lied. Dieses Lied findet sich im 1. Petrusbrief (Kapitel 2, die Verse 21-25) und steht mitten zwischen (Er-)Mahnungen, also Verhaltensregeln.

Der 1. Petrusbrief ist um 90 n. Chr. geschrieben worden, ungefähr 60 Jahre nachdem Jesus gewirkt hat. Es ist eine Zeit in der es kleine christliche Gemeinden gibt, die von der römischen Staatsmacht nicht gerne gesehen sind. Die Christen damals leiden. Das Lied erinnert damals wie heute daran, dass wir Menschen „irrende Schafe“ sind, auf der Suche und ohne Ziel bis wir Christus als „Hirten“ erkennen. Ein Hirte der sich um seine Schafe kümmert. Der ihnen die Richtung weist, aber auch auf sie aufpasst. Ein Hirte der mit seinen Schafen durch gute und leidvolle Zeiten geht. Und ein Hirte, der gerade in leidvollen Zeiten ein Vorbild ist. Weil er selbst (unverschuldet) Leid erlebt hat und „als er geschmäht wurde, die Schmähung nicht erwiderte, nicht drohte, als er litt“ (1. Petrus 2, 23). Mit Leid, mit Einschränkungen müssen wir umgehen. Mit fehlender Gemeinschaft genauso wie mit einem „Zuviel“. Christus kann uns ein Vorbild sein. Wer Schmähungen, Beleidigungen nicht erwidert, der deeskaliert. Wer Drohungen sein lässt, trägt zu einem friedlichen Miteinander bei. Dass uns diese Verse des 1. Petrusbriefs als Lied präsentiert werden, erinnert noch einmal daran, dass Gemeinschaft auch über den direkten, persönlichen Kontakt hinweg erlebt werden kann. Beispielsweise beim gemeinsamen Singen und Musizieren. Seit sechs Wochen jeden Tag um 19 Uhr zwischen Gemeindehaus und „Bankenviertel“.

Mit dem Wunsch, dass Sie gelingendes Zusammenleben erleben,

grüßt sie herzlich

Anna Henken

Grundinformationen zum Sonntag

Der 26.04.20 ist der Sonntag Miserikordias Domini (2. Sonntag nach Ostern). Der Name ist Psalm 33, Vers 5 entnommen, dort heißt es „misericordias domini plena est terra“ -„die Erde ist voll der Güte des Herrn“.

Predigttext: 1. Petrus 2, 21-25

Evangelium: Johannes 10, 11-16

Psalm: EG 711 Psalm 23

Wochenlied: EG 358 Es kennt der Herr die Seinen

Predigtlied: EG 409 Gott liebt diese Welt

Bastelidee zum Sonntag Miserikordias Domini

Sonntagsimpuls Quasimodogeniti

19.04.2020

Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen?  Er gibt den Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen, aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.                                                               Jesaja 40, 26a.29-31

Dass mit diesem Wochenende nicht einfach alle Corona-Einschränkungen der Vergangenheit angehören, war vermutlich uns allen klar. Aber doch, mancher wird gehofft haben. Gehofft, dass der Urlaub nicht ausfällt. Gehofft, dass das Restaurant oder Hotel wieder öffnen darf. Gehofft, dass man wieder auf die Insel darf. Gehofft auf das, was wir in normalen Zeiten jetzt machen würde. Gehofft auf das, was jetzt (immer noch) nicht möglich ist. Gehofft auf das, was uns wichtig ist. Ich habe auch gehofft, dass wir (zumindest hier auf der Insel) wieder Gottesdienste feiern dürften. Schließlich sind die meisten Kirchen groß, die Baltrumer auf jeden Fall und Abstandsregeln ließen sich einhalten.

Hoffnung weist auf die Zukunft hin. Und eine Hoffnung, die sich jetzt noch nicht erfüllt hat, kann sich später erfüllen. Der Zeitpunkt ist nach hinten verschoben, aber die Hoffnung bleibt.

Aber Hoffnung ist auch etwas, was uns Menschen manchmal verloren zu gehen droht. Gerade wenn eine Zeit, in der wir auf etwas hoffen, immer länger wird.

Das Buch Jesaja führt uns mit dem für den heutigen Sonntag vorgesehenen Predigttext (Jesaja 40, 26-31) in das 6. Jahrhundert vor Christus, in die Zeit des Babylonischen Exils. Die Menschen fühlten sich von Gott verlassen. Sie hatten den Eindruck, dass Gott von ihnen keine Notiz nehmen, ihr Leid, ihre Not nicht sehen würde. Resignation statt Hoffnung – in diese Situation hinein wird das Prophetenwort gesprochen:

Hebt eure Augen in die Höhe und seht!

Wer hat all dies geschaffen?

Das Zwitschern der Vögel, die Wärme der Frühlingssonne: ein Blick in Gottes wunderbare Schöpfung kann uns erfreuen. Zu wissen, dass diese Schöpfung schon ganz andere Zeiten überstanden hat, kann Hoffnung geben.

Er gibt den Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden....die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft. Gerade dann wenn es im Leben nicht so einfach ist, tut es gut, sich auf Gott zu besinnen. Die eigenen Sorgen mit Gott im Gebet zu teilen. Auf Gott zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass Gott uns die Kraft und Stärke gibt auch schweres zu ertragen. Darauf zu vertrauen, dass selbst die tiefste Dunkelheit von seinem Licht erhellt werden wird. Auf Karfreitag folgt Ostern! Auf unsere Gegenwart wird seine Ewigkeit folgen! Nicht sofort. Aber das Wissen, dass es so kommen wird, lässt uns in der Hoffnung auf diese Zukunft leben.

Ein Blick in Gottes Schöpfung erfreut mich. Mit einer Tasse Tee in der Baltrumer Frühlingssonne, mag ich sogar die Tauben, die (mit ihren Hinterlassenschaften auch bei Abwesenheit gut sichtbar) die Tanne vor dem Pfarrhaus bevölkern. Und ich hoffe, dass es bald wieder die Möglichkeit gibt Sonntags gemeinsam zu singen und zu beten!

Anna Henken

Grundinformationen zum Sonntag

Der 19.04.2020 ist der Sonntag „Quasimodogeniti“ (1. Sonntag nach Ostern).

Der Name stammt aus dem Eröffnungsvers der lateinischen Messe für diesen Tag: "Quasi modo geniti infantes" - „wie die neugeborenen Kindlein“ (1. Petrus 2,2a). Jeder Sonntag nach Ostern hat seinen lateinischen Namen aus dem Eröffnungsvers des jeweiligen Sonntags.

Predigttext: Jesaja 40,26-31

Psalm: Psalm 116 EG 746

Epistel: 1.Petrus 1,3-9

Evangelium: Johannes 20,19-20(21-23)24-29

Wochenlied: EG 108 Mit Freuden zart zu dieser Fahrt oder EG 117 Der schöne Ostertag

Predigtlied: Glauben heißt wissen, es tagt

Vögel basteln

Ostersonntag

Impuls zu Ostern

12.04.2020

Wenn gepredigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist euer Glaube vergeblich. Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.

1. Korinther 15, 12-14.20

Dinge in Frage stellen. Sachverhalte selbst durchdenken. Sich eine möglichst fundierte Meinung bilden. All das gehört zu unserem modernen Leben. Während Zeitungen vor 120 Jahren dreimal die Woche erschienen sind, können wir heute rund um die Uhr im Internet Informationen bekommen. Wir können uns so gut informieren, wie wohl keine Generation vor uns. Es scheint uns selbstverständlich, dass die Medizin in der Lage ist, ein Virus zu entziffern. Und wir alle hoffen darauf, dass möglichst bald auch ein Impfstoff gefunden wird.

Und dann kommt Ostern mit der Auferstehungsbotschaft! Der Herr ist auferstanden!

Auferstehung: „Ist das denn möglich?“ Das ist die Frage, von der viele meinen, dass sie, vor dem Hintergrund der heutigen Informationen, geradezu zwingend notwendig sei. Dabei ist die Frage nicht neu, sie ist bald 2000 Jahre alt, wie uns die Verse aus dem ersten Korintherbrief belegen. Auch damals haben Menschen gezweifelt. Und Paulus, der Verfasser des ersten Korintherbriefes, hat dagegen gehalten. Die Auferstehung war vor 2000 Jahren ein genauso großes Wunder wie heute!

Ostersonntag feiern wir das leere Grab. Wir feiern, dass Jesus auferweckt wurde. Dass er durch den Tod gegangen ist: gestorben, begraben, auferstanden. Ja, das lässt sich nur glauben und nicht beweisen. Vielleicht fällt es uns nicht immer leicht an die Auferstehung zu glauben. Aber es lohnt sich!

Wir Menschen treffen in unserem Leben viel häufiger als wir meinen Entscheidungen, weil wir etwas „glauben“, weil wir auf etwas vertrauen. Das schönste Beispiel ist der Aktienmarkt. Das stetige Wachstum beruht auf dem „Glauben“, dass es wirtschaftlich immer bergauf geht. Wer das Auf und Ab der vergangenen Wochen beobachtet hat, konnte sehen, wie sehr die Kursentwicklung von Gefühlen, von Vertrauen abhängig ist. Wenn ein großes Hilfspaket geschnürt wurde, ging der Kurs nach oben. Obwohl niemand weiß, wie es in der Corona-Krise weitergeht. Trotzdem vertrauen („glauben“) Menschen darauf, dass sich ihre Investition lohnt.

Glaube lebt immer auf eine Hoffnung hin. An die Auferstehung Christi zu glauben, bedeutet die Hoffnung zu haben, dass es nach dem Tod weitergeht. Es ist die Hoffnung, dass Gott unser Leben bestimmt. Das er uns in diesem Leben und darüber hinaus begleitet.

Die Hoffnung haben wir dank der Auferstehung Christi. Und diese Hoffnung strahlt ins Hier und Jetzt! Weil wir wissen, dass Gott auf jeden Fall für uns da ist, können wir unser Leben ohne Angst leben. Weil wir wissen, dass Gott uns bedingungslos liebt, können und sollen wir in unserem Leben Liebe weitergeben. Weil wir auf Gott vertrauen dürfen, können wir Frieden finden und für Frieden in der Welt einstehen.

Die Osterbotschaft ist 2000 Jahre alt und bis heute aktuell: Gott liebt uns und seine Liebe ist stärker als der Tod, stärker als alles, was uns Angst macht!

Der Herr ist auferstanden! Diese Botschaft soll unser Leben verändern! Die Welt soll und wird sich ändern!

Wir sind bereit so vieles zu „glauben“. Warum sollten wir ausgerechnet die Osterbotschaft nicht glauben?

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen

Anna Henken

Der Tag der Auferstehung des Herrn

Ostersonntag

Predigttext: 1. Korinther 15, 12-28

Evangelium: Markus 16, 1-8

Psalm: EG 747 Psalm 118, 1.14-29

Lied: EG 99 Christ ist erstanden und

EG 116 Er ist erstanden, Halleluja!

 

Oster-Gedanken für Kindergottesdienst-Kinder und Junggebliebene

12.04.2020

Drei Oster-Gedanken

1. Das Oster-Ei

Ein Ei wirkt zu nächst einmal „tot“. Wer es anschaut kann den Eindruck gewinnen, dass in einem Ei kein Leben ist. Es sieht aus wie ein Stein. Und doch kann aus einem Ei ein Küken schlüpfen. Dadurch ist ein Ei ein Symbol für die Auferstehung von Jesus Christus.

2. Das Samenkorn

Samenkörner, egal ob für Blumen, Kresse oder anderes Gemüse, können über Jahre in einem Schrank liegen. Sie bewegen sich nicht, sie können nicht sprechen oder laufen. Auch Samenkörner wirken „tot“. Wer sie „beerdigt“, also in die Erde legt, erlebt, dass aus dem Samenkorn Leben entsteht. Ein Pflanze wächst. Aus einem scheinbar toten Samenkorn kann eine wunderschöne Blume entstehen. Auch das ist ein Symbol für die Auferstehung von Jesus Christus.

3. Die Raupe

Durch ein bekanntes Bilderbuch ist der Futterbedarf einer Raupe vermutlich vielen Kindern, Eltern und Großeltern bekannt. Eine Raupe schlüpft aus einem Ei und frisst sich munter durch ihr Leben. Sie wächst und frisst und wächst und frisst. So lange bis sie sich verpuppt. Dabei spinnt sie einen Faden um sich selbst, so dass ein Kokon entsteht. In diesem Kokon ist die Raupe eingeschlossen. Sie wird ganz starr und wirkt wie tot. Zumeist dauert es zwei bis vier Wochen bis der Kokon sich wieder öffnet und ein Schmetterling herauskommt. Auch das ist ein Symbol für die Auferstehung von Jesus Christus.

Ein gesegnetes Osterfest

wünscht euch

Johannes Heiber

Impuls für Karfreitag

10.04.2020

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Etwas aushalten. Aushalten, dass wir derzeit nicht unterwegs sein können. Dass wir vier freie Tage haben, aber kein Verwandtenbesuch und erst recht kein Kurz-Urlaub möglich ist. Und die Ungewissheit aushalten. Nicht zu wissen, wie die Corona-Krise ausgeht. Wann die Ausgangsbeschränkungen zu Ende sind. Wann der Betrieb wieder öffnen darf, wann wieder Geld verdient werden kann. Und: nicht zu wissen, ob alle die uns wichtig sind, unbeschadet durch diese Zeit kommen.

Karfreitag ist der Tag im Jahr, in dem es darum geht „auszuhalten“. Den Schmerz und das Leid dieser Welt. Die Trauer und Angst, die auch wir manches Mal spüren. Karfreitag erinnern wir an Jesu Tod. An sein Leiden, an die Folter und Pein die er erlebt hat. Der Tod am Kreuz, das ist eine grausame Art zu sterben. Der Tod an einem Kreuz, dass er zuvor gezwungen war selbst zu tragen. Das ist demütigend. Ein Tod der befohlen wurde. Wie hilflos müssen sich seine Jünger gefühlt haben. Aushalten.

Wir haben die Welt am liebsten unter Kontrolle. Das macht das Leben leichter. Wenn wir das Virus unter Kontrolle hätten, müssten wir uns darüber nicht sorgen. Und auch sonst im Leben: Wenn wir alles kontrollieren könnten, was würde dann noch misslingen? Immer wieder müssen wir aushalten, dass es Dinge gibt, die wir nicht in der Hand haben. Das spüren wir nicht nur in diesen Zeiten. Manchen Ereignissen sind wir ausgeliefert. Beziehungen zerbrechen, obwohl wir es nicht wollen. Krankheit und Leid passieren, ohne dass es sich jemand aussucht.

Der Karfreitag mutet uns zu, uns der eigenen Verwundbarkeit und Abhängigkeit zu stellen. Und da kommt Gott mit dem Kreuz ins Spiel. Manche Dinge kann nur Gott zurechtbringen. Früher verwendete man dafür den Begriff der Sühne. Diese Versöhnung geschieht durch den Tod Jesu am Kreuz. Alle unsere Fehler und Verwundbarkeiten nimmt Jesus mit ans Kreuz, in den Tod. Durch die Auferstehung wird daraus Neues, ein neuer Anfang ist möglich. Das bedeutet bekanntlich nicht, dass es plötzlich kein Leid mehr gäbe oder plötzlich ein Impfstoff vom Himmel fällt. Aber es ist die Zusage, dass wir in unserer ganzen Unvollkommenheit geliebt sind.

Jesu Tod und Auferstehung geschehen für uns. Es bleibt schwer verdaulich, was da an Karfreitag geschehen ist. Leiden und Tod bleiben eine Zumutung. Und doch drückt sich in diesem Geschehen Gottes Liebe aus. Er bleibt mit uns verbunden auch im Leiden, im Sterben und über den Tod hinaus. Die Perspektive auf neues, ewiges Leben schenkt Hoffnung.

Johannes Heiber

Grundinformationen Karfreitag

Wir feiern den Karfreitag (von althochdeutsch kara = Klage) in unserer Baltrumer ev.-luth. Kirchengemeinde normalerweise mit einem Gottesdienst zur Todesstunde Jesu. Nach biblischer Überlieferung ist das die neunte Stunde, also um 15:00 Uhr. Der Altar ist an diesem Tag nicht geschmückt. Neben den Antependien und den Blumen und Kerzen fehlt selbst die Altardecke. Das verweist auf die Ungeheuerlichkeit des Geschehens an diesem Tag. Während des Gottesdienstes wird die Passionsgeschichte nach einem der vier Evangelien gelesen. Zum Gottesdienst rufen wir nicht mit dem vollen Geläut unserer drei Glocken. Nur die Große Glocke mit dem tiefsten Klang wird geläutet. Sie verkündet sonst, wenn jemand aus unserer Kirchengemeinde verstorben ist. Diese Glocke ist Karfreitag um 15:00 Uhr zu hören, um an Jesu Tod zu erinnern.

Psalm 22 EG 709

Lied O Haupt voll Blut und Wunden EG 85

Evangelium Joh 19,16-30

Impuls für Gründonnerstag

09.04.2020

Liebe Baltrumer, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

an Gründonnerstag feiern wir die Einsetzung des heiligen Abendmahls. Wir erinnern uns üblicherweise in einem Abendgottesdienst an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Dabei steht die Gemeinschaft im Vordergrund: Gott stiftet Gemeinschaft zwischen uns und mit ihm. Diese drückt sich im gemeinsamen Mahl aus. Doch in diesem Jahr ist wegen Corona alles anders. Wir können nicht wie gewohnt in der Alten Inselkirche zur Abendmahlsfeier zusammenkommen. Dabei wäre gerade in Zeiten der Kontaktverbote ein Zeichen der Gemeinschaft wichtig.

Das Evangelium für diesen Tag steht im Johannesevangelium: Joh 13,1-15.34-35. Dort ist überraschenderweise nicht vom Abendmahl die Rede, sondern von der Fußwaschung Jesu: Jesus wäscht seinen Jüngern vor dem Hintergrund seines nahenden Todes die Füße. Jesus drückt mit dieser Geste die Liebe zu den Seinen bis ans Ende aus. Selbst Judas, der ihn verraten wird, ist nicht von dieser Liebe ausgeschlossen. Auch ihm werden die Füße gewaschen.

Mit dieser Waschung ist auch ein Auftrag an uns als „die Seinen“ verbunden. Wir sollen tun „wie ich euch getan habe“ (V15). Auch in den Einsetzungsworten des Abendmahls findet sich ein entsprechender Auftrag zur Wiederholung. Noch besser als dort, drückt sich in der Fußwaschung aus, dass es um eine dienende Liebe geht. Jemanden die Füße waschen. Die Füße die den ganzen Tag unterwegs waren, Schmutz und Dreck der Straße mitbekommen haben. Andererseits aber sehr sensibel sind, Berührungen (man denke ans Kitzeln) stark wahrnehmen. Wenn Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht ist dies ein starkes Zeichen. Es ist eine Liebe, die dem Nächsten dient. Eine Liebe die wirklich für den anderen da sein möchte. Mit dieser Einstellung sollen auch wir unseren Nächsten begegnen. Und das können wir gerade in diesen Zeiten der Coronapandemie tun. Die Debatte um Mundschutze, Streit ums Toilettenpapier und ähnliches zeigt, dass Corona bei einigen die unschöne Seite zu Tage treten lässt. In Zeiten in denen Toilettenpapier und Hefe zum kostbaren Gut geworden sind, kann Nachbarschaftshilfe manchmal ganz konkret werden. Es zeigt sich gerade jetzt, ob wir bereit sind für andere da zu sein.

Wir wissen noch nicht, wann die Beschränkungen gelockert werden und wann wir wieder Gottesdienst und Abendmahl zusammen feiern dürfen. Doch in dienender Liebe einander begegnen können und sollen wir auch heute.

Johannes Heiber

Wieso ist der Gründonnerstag "grün"?

Zur Herkunft und Bedeutung des Namens „Gründonnerstag“ gibt es verschiedene Überlieferungen. Zum einen wurden am Gründonnerstag in Übereinstimmung mit den Fastenvorschriften besonders grünes Gemüse und Kräuter gegessen. Zum anderen leitet sich die Bezeichnung vom mittelhochdeutschen „gronan“ (weinen, greinen) ab. Diese Bezeichnung geht wohl darauf zurück, dass an diesem Tag die öffentlichen Büßer (= Weinenden) wieder in die volle kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden. Die Wiederaufnahme wurde dadurch deutlich gemacht, dass gemeinsam Abendmahl gefeiert wurde.

Kreatives für Gründonnerstag

09.04.2020

Liebe Kindergottesdienstkinder, liebe Eltern,

Gemeinschaft ist wichtig. Viele von euch treffen über Ostern in anderen Jahren die Großeltern. Aber bei wem die nicht zufällig im gleichen Haus wohnen, der/die kann Oma und Opa in diesem Jahr leider nicht treffen. Immerhin könnt ihr mit Mama/ Papa und vielleicht auch Geschwistern zusammen sein. Das ist ein großes Glück und so habt ihr in eurem kleinen Kreis zur Zeit Gemeinschaft.

Als sich Jesus mit seinen Jüngern für das letzte Abendmahl versammelt hat, war der Raum extra hergerichtet. In vielen Kinderbibeln könnt ihr die Geschichte nachlesen: Jesus schickt zwei seiner Jünger los, damit sie den Raum vorbereiten. Erst als das fertig ist, kommen alle zum Essen zusammen. Einen Raum vorbereiten und dann gemeinsam essen. Das ist gerade im Kreis der Familie auch heute wunderschön. Deshalb: Fragt eure Eltern, ob ihr heute den Tisch schmücken dürft. Vielleicht finden sich im Garten Gänseblümchen. Oder im Kinderzimmer ein schönes Band, dass ihr auf den Tisch legen könnt.

Und dann könntet ihr heute im Kreis der Familie die Fußwaschung (s. Erwachsenen-Impuls) nachmachen. Im Johannesevangelium steht, dass Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Vielleicht lassen sich Mama und Papa von euch die Füße waschen? Bei dem guten Wetter vielleicht draußen auf dem Balkon oder der Terrasse oder drinnen im Badezimmer. Seid vorsichtig! Füße sind empfindlich! Auf jeden Fall solltet ihr eure Eltern fragen, ob ihr ein Foto machen dürft. Das kann an die Großeltern geschickt werden, die sich egal wie weit entfernt, ganz sicher freuen werden!

Viel Spaß wünscht euch

Anna Henken

Sonntagsimpuls Palmarum

04.04.2020

Liebe Baltrumer, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

in unserem Leben sind wir immer wieder aufgefordert Prioritäten zu setzen. Wir müssen entscheiden, was wichtig und unwichtig ist – und auch, was von den wichtigen Dingen für uns besonders wichtig ist. Oft geht es dabei um Zeit oder Geld. Mit wem verbringen wir unsere Zeit? Welche Kontakte und Begegnungen möchten wir pflegen? Für wen möchten wir mehr Zeit haben?Wofür geben wir unser Geld aus? Was ist notwendig? Was Luxus? Was ist vielleicht Luxus und aus unserer Sicht trotzdem wichtig? Wer sich für etwas entscheidet, entscheidet sich damit auch gegen etwas anderes. Auch der Volksmund weiß: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.

Auch auf politischer Ebene werden immer wieder Prioritäten gesetzt. Deutschland und Staaten weltweit haben ihre Prioritäten gerade sehr deutlich kommuniziert. In der Frage ob die Gesundheit der Menschen oder die Wirtschaft geschützt wird, haben sich Staaten weltweit durch ihr Handeln für die Gesundheit ausgesprochen. Wie schwer es dabei aber sein kann diese Prioritäten zu setzten, konnten wir besonders in den Nachrichten über Großbritannien und die USA sehen. Und auch die gerade aufgeweichte „Inselsperre“ zeigt, dass Menschen unterschiedliche Interessen haben und damit unterschiedliche Prioritäten setzen.

In der Erzählung die uns der heutige Predigttext (Mk 14, 1-9) überliefert, geht es um eine Frau, die Prioritäten setzt, diese mutig öffentlich zeigt und dafür von einigen kritisiert wird.

Die Geschichte soll sich zwei Tage vor dem Passafest zugetragen haben. Sie steht damit in enger zeitlicher Nähe, zum Einzug in Jerusalem, zum letzten Abendmahl und der Kreuzigung.

Jesus ist in einem Haus in Betanien zu Gast. Betanien liegt kurz vor den Toren Jerusalem, nicht weit von der Stadtgrenze. In diesem Haus saß Jesus mit anderen Männern zu Tisch, als eine Frau in den Raum kam. Sie hatte ein Gefäß mit kostbaren Öl dabei und salbte Jesus damit den Kopf. Kostbares, wohlriechendes Öl. Damit kein Tropfen von dem Öl im Gefäß blieb und damit verloren wäre, zerbricht sie das Gefäß. Alles soll Jesus zu Gute kommen.

Salbungen waren damals üblich. Vor dem Essen konnte einem Gast Öl für eine Salbung gereicht werden oder ein Sklave kam, um die Füße zu salben. Wirklich unüblich ist der Zeitpunkt. Während des Essen tat man das nicht. Einige der Herren, die mit dabeisaßen, übten auch gleich Kritik. Allerdings nicht über den unpassenden Zeitpunkt, sondern weil das Öl zu kostbar gewesen sei.

Darf die Frau Jesus einfach mit kostbarem Öl salben? Und darf Jesus das annehmen? Ob er die Salbung genossen hat, ist nicht überliefert – gewehrt hat er sich nicht. Ein Teil der Männer, die dabei saßen, fanden den Einsatz des teuren Öls fragwürdig „Das Öl war 300 Silbergroschen wert. Das hätte besser verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können!“ 300 Silbergroschen, beinah ein Jahresverdienst. Mit dem Geld hätte man doch nun wahrlich besseres machen können....?!

Die jüdische Gemeinde, der die Männer angehört haben, hatte eine gut ausgebaute Armenfürsorge. Es war üblich Almosen zu geben. Gerade in der Zeit um das Passafest, waren die Gemeindeglieder angehalten an andere zu denken. Hinter der Kritik steht also der löbliche Gedanke, dass auf Luxus verzichtet werden kann, zugunsten er Armen.

Und doch: Jesus nimmt die Frau in Schutz. Arme wird es „allezeit“ geben, entgegnet er den Kritikern, „mich aber habt ihr nicht allezeit“ (Mk 14, 7). Die Salbung mit dem teuren Öl war aus seiner Sicht kein verschwenderischer Luxus, sondern die richtige Prioritätensetzung. Was zunächst verwundern mag, erklärt sich bei einem genaueren Blick: Damals wurde zwischen Almosen und guten Werken unterschieden. Almosen, also Geldgaben, waren immer möglich. Genauso wie es Arme, also Menschen die mit den Almosen versorgt werden, immer gab und gibt. Ein gutes Werk jedoch war situationsabhängig. Es verlangt den persönlichen Einsatz. „Mich habt ihr nicht allezeit“, dass ist der Hinweis auf den nahenden Tod. Die Salbung erinnert zudem an eine Totensalbung. Das „gute Werk“ der Frau ist nur jetzt möglich. Und ihr Handeln ist richtig. Sie schenkt ihre Aufmerksamkeit der Person, die eine Woche später nicht mehr mit am Tisch sitzen wird. Prioritäten setzten bedeutet Entscheidungen zu treffen! Immer wieder aufs neue, in der jeweiligen Situation.

Manchmal ist es angemessen, dass wir von dem Vorgesehenen oder unseren eigentlichen Plänen abweichen. Die heute beginnende Woche werden viele von uns anders als geplant verbringen: (Insel-)Urlaub, Verwandtenbesuch oder ein Treffen mit Freunden ist nicht möglich. Manche Familien sind bereits seit drei Wochen viel enger beieinander als jemals zuvor. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegekräfte sind derzeit ganz anders gefordert als sonst und mit schwierigen Situationen konfrontiert. Es ist gerade nicht wie immer. Während uns sonst Gemeinschaft und das gelebte Miteinander wichtig sind, ist es derzeit geboten Abstand zu halten. Prioritäten zu setzen und mit Blick auf die jeweilige Situation auch Prioritäten zu verändern, gehörte schon vor 2000 Jahren zum Leben der Menschen dazu.

In der Hoffnung das Sie gerade in der jetzigen Zeit Orientierung und Kraft aus ihrem Glauben schöpfen können,

grüßt Sie und Euch ganz herzlich

Anna Henken

Grundinformationen Palmarum

Der 05.04.2020 ist Palmsonntag.

Predigttext: Markus 14, 1-9

Psalm: EG 731 Psalm 69

Epistel: Philipper 2, 5-11

Evangelium: Johannes 12, 12-19

Predigtlied: EG 314 Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna

Wochenlied: EG 14 Dein König kommt in niedern Hüllen

Palmsonntag und die Karwoche

Palmsonntag ist der Auftakt zur Karwoche. Dieser Sonntag erinnert daran, das Jesus vor seiner Kreuzigung auf einem Esel sitzend in Jerusalem eingezogen ist. Die Menschen sollen ihm (Palm-)Zweige auf den Weg geworfen und mit Hosianna-Rufen zugejubelt haben. Daher auch der Name: Sonntag Palmarum oder Palmsonntag. Im Neuen Testament ist diese Erzählung in allen vier Evangelien überliefert (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes). Der Einzug Jesu in Jerusalem begegnet uns im Kirchenjahr immer zweimal. Am 1. Advent beginnt das Kirchenjahr mit dieser Erzählung in der Variante von Matthäus (Mt 21, 1-11), am Palmsonntag lesen wir die Geschichte dann im Johannes-Evangelium (Joh 12, 12-19).

Auf den triumphalen Einzug folgen das letzte Abendmahl (Gründonnerstag) und die Kreuzigung (Karfreitag), bevor wir in einer Woche am Ostersonntag die Auferstehung feiern.

Die Karwoche ist eng mit dem jüdischen Passafest verbunden. Das Passafest gehörte zu den größten Wallfahrtsfesten am Jerusalemer Tempel. Wie viele andere zog Jesus mit seinen Jüngern vor dem Fest hinauf nach Jerusalem.

Praxistipp

Derzeit soll man sich gründlich die Hände waschen. Haben Sie mal nachgeschaut wie viele Sekunden empfohlen werden? Nein? Brauchen Sie auch nicht. Der Praxistipp von unserem Kurpastor Jörg Rapp: Wenn Sie während des Hände waschens ein Vater unser sprechen, dann sind Sie perfekt in der Zeit!

Kindergottesdienst Bastelidee für den Sonntag Palmarum/ 5.April 2020

04.04.2020

Liebe Kindergottesdienstkinder, liebe Eltern,

Diesen Sonntag steht das Evangelium von Jesu Einzug in Jerusalem im Mittelpunkt. Jesus ist auf einem Esel nach Jerusalem hineingeritten. Beim einem Triumphzug saßen Herrscher sonst auf einem Pferd. Ein römischer König hätte sich ein stattliches Ross als Reittier ausgesucht.

Der Esel zeigt, dass Jesus anders ist. Er ist kein König mit Soldaten, der seine Macht mit Gewalt verteidigt. Er kommt auf einem Esel. Im Alten Israel galt es als vornehm auf einem Esel zu reiten. Ein zahmer Esel mit hellem Fell war das Reittier eines neuen Königs. Jesus ist der König der Juden, ein Friedensfürst – aber eben ganz anders als ein König damals (und auch heute) weltlich gedacht wird. Er steht für Versöhnung und nicht für Gewalt, für Miteinander und nicht für Unterdrückung. Die Menschen jubeln ihm zu. Mit Zweigen, mit Palmwedeln.

Einen solchen Palmwedel wollen wir heute basteln.

Dafür braucht ihr: Tesafilm, eine Schere und ein Blatt Papier. Wenn ihr habt ein grünes Blatt, aber ein ganz normales weißes DIN-A 4 geht auch!

Das Blatt legt ihr längs vor euch (als wenn ihr einen Brief schreiben würdet). Dann rollte ihr es auf. Von unten nach oben. Diese Rolle halten ihr gut fest. Die untere Hälfte klebt ihr mit zwei Stücken Tesafilm zusammen. Dann nehmt ihr die Schere und schneidet in die obere Hälfte lange Schnitte rein. Von oben nach unten. Also von dort wo gar kein Tesafilm ist, in die Richtung in der der Tesafilm ist. Wenn ihr das gemacht habt, dann könnt ihr den unteren (zusammengeklebten Teil) immer noch gut anfassen, der obere Teil fällt aber ein bisschen auseinander.

Ihr greift dann in die Mitte der Rolle und zieht die auseinander-geschnittenen Papierstücke vorsichtig hoch. Fertig ist der Palmwedel!

 

Viel Spaß wünscht euch

Johannes Heiber

Bastel-Video

Inselpastorin Anna Henken bastelt einen Palmwedel.

Jesu Einzug

Unser Kurpastor Frank Winkelmeyer hat für seine Kindergartenkinder in Münster ein wunderbares Video über Jesus Einzug in Jerusalem gestaltet. Euch viel Freude beim Anschauen und Mitmachen! Und ein herzlicher Dank nach Münster, dass wir das Video zeigen dürfen!

Inselimpressionen

Sonntagsimpuls für den 29.03.2020

28.03.2020

Liebe Baltrumer, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

man sagt uns Deutschen nach, dass wir perfekte Vorgärten und Gartenzwerge lieben würden. Klar, das ist ein Klischee, aber wir sind zugegeben recht gut im „Nestbau“. In Großbritannien gehört es zum Immobilienmarkt, dass man die „Immobilienleiter“ aufsteigt. Man beginnt mit dem Kauf einer kleinen Wohnung. Ein Objekt, dass auch in jungen Jahren finanziert werden kann. Das hält man ein paar Jahre, hofft auf steigende Preise und verkauft dann mit Gewinn, um ein neues Objekt zu erwerben. Gemietet wird selten, denn die Verträge gehen nur über ein Jahr und müssen dann neu abgeschlossen werden.

Wir Deutschen hingegen, wir sind Musterbeispiele der stabilitas loci – der Ortsgebundenheit. Wir bauen oder kaufen einmal im Leben. Oder wir mieten, oftmals auch ein Leben lang, denn Mietverträge gelten bei uns in der Regel unbegrenzt. Wer sich einmal das passende Objekt zum Leben sucht, der richtet sich ein. Das äußere Zeichen dieses Einrichtens mag dann der Gartenzwerg sein. Oder die perfekt positionierte Bank im Vorgarten. Innerlich bringt ein solches Einrichten vielen von uns ein Gefühl von Sicherheit.

Gut, wenn wir uns zu Hause wohlfühlen – denn das ist der Ort, an dem viele von uns derzeit den ganzen Tag sind. Deutschland versucht sich im Homeoffice und Homeschooling und schaut täglich einen Corona-Brennpunkt. Hier auf Baltrum ist es unnatürlich ruhig. Am Strand spazieren – bei bestem Wetter - ausschließlich Insulaner. Familien bleiben unter sich. Öffentliches Leben findet wie überall kaum noch statt.

Zu Hause und doch alles anders. Wie sehr das unser Sicherheitsdenken, unser „Planen-Wollen“ stört, war in den vergangenen Tagen zu beobachten: Wir wissen noch nicht, ob die Ausbreitung des Virus gestoppt ist. Trotzdem wurde eifrig diskutiert, wann die Beschränkungen aufgehoben werden sollten. Wie lange werden Betriebe und Selbstständige, Angestellte und Saisonarbeiter trotz wirtschaftlicher Hilfe in Milliardenhöhe durchhalten?

Veränderungen und Ungewissheit aushalten - der Vers Hebräer 13,14 aus dem Predigttext thematisiert dies: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Unser Leben ist im Wandel – immer, derzeit merken wir es besonders. Das widerspricht unserem Sicherheitsbedürfnis. Aber Wandel gehört dazu – als Christen hoffen wir sogar darauf. Zwischen 80 und 90 n. Chr. als der Hebräerbrief geschrieben wurde, fand gerade ein beängstigender Wandel statt. Die christlichen Gemeinden waren noch ganz jung, quasi ein religiöses „Start-up“. Die Menschen waren hier mit viel mehr Unsicherheit konfrontiert, als zuvor in den etablierten jüdischen Gemeinden. Auf einmal mussten sie sich neuen, unvorhergesehenen und auch beängstigenden Herausforderungen stellen. Die Gefahr, als Christ verfolgt zu werden, war real. Das war eine echte Probe: Hielt man an seinem Glauben fest, trotz der Anfeindungen von außen.

Ja, so mahnt der Hebräerbrief, ja, gerade jetzt sollt ihr festhalten. Wie eine Familie sollt ihr gerade in schweren Zeiten füreinander da ein. Das ist die Botschaft des Hebräerbriefs. Als Glaubensgeschwister sollen wir Leid miteinander aushalten, einander stützen und helfen.

Der damalige Wandel war trotz der Bedrängnisse sehr erfolgreich. Das konnten die Christen damals so nicht erkennen. Doch im Vertrauen auf Gott konnten sie den Wandel und die Ungewissheit aushalten. Eine Situation auszuhalten ist heute wieder gefordert. Leid kann jeden treffen. Das sucht sich niemand aus. Umso wichtiger ist es zusammen zu halten. In Corona Zeiten auch über die Entfernung. Dazu helfen heute vielfältige technische Möglichkeiten. Wir können per Video-Telefonie Kontakt herstellen, anrufen oder ganz altmodisch einen Brief schreiben. Gottvertrauen macht handlungsfähig. Wir sind den äußeren Umständen nicht passiv ausgesetzt, sondern sollen aktiv mitgestalten und einander helfen. Dazu sagt uns Gott seinen Beistand zu. Das galt für die Christen damals und das gilt auch heute wieder für uns. Auch und gerade wenn wir noch nicht erkennen können, wohin das alles führt.

In der Hoffnung, dass Sie in dieser Zeit geduldig, vertrauensvoll und hoffentlich gesund sind,

grüßt sehr herzlich

Ihr/ Euer Pastor Johannes Heiber


 

Grundinformationen zum Sonntag:

Der 29.03.2020 ist der Sonntag Judika (5. Sonntag der Passionszeit).

Der Name „Judika“ kommt aus dem Lateinischen. „Judica me, Deus“(„Gott, schaffe mir Recht“), die ersten Worte des 43. Psalms.

Predigttext: Hebräer 13,12-14

Psalm: Psalm 43 EG 724

Epistel: Hebräer 5,1-10

Evangelium: Markus 10,35-45

Wochenlied: EG 76 O Mensch, bewein dein Sünde groß

Predigtlied: EG 395 Vertraut den neuen Wegen

Kindergottesdienst Bastelidee für den 29.03.2020

28.03.2020

Liebe Kindergottesdienstkinder, liebe Eltern,

nicht alle Veränderungen mögen wir. Vielleicht seid ihr schon einmal umgezogen und musstet eure Freunde zurück lassen. Der Start in einem neuen Kindergarten oder einer neuen Schule kann einen verunsichern. Und meistens ist man (mindestens am Anfang) traurig, dass die vertrauten Freunde nicht mehr da sind. Andere Veränderungen finden wir toll: fast alle Kinder freuen sich, wenn sie eingeschult werden! Endlich ist man nicht mehr nur bei den Großen im Kindergarten, sondern auch ein Schulkind. Die Veränderungen zur Zeit – wie ist das für euch? Vielleicht habt ihr Geschwister und freut euch mit Mama und Papa zu Hause sein zu können? Vielleicht seid ihr aber auch allein zu Hause oder eure Eltern müssen gerade jetzt besonders viel arbeiten? Und die Hausaufgaben: Macht es mehr Spaß in der Schule zu lernen oder ist es schöner zu Hause über das Internet von den Lehrern die Aufgaben geschickt zu bekommen?

Jetzt sind erst einmal die offiziellen Osterferien, aber wenn ihr die Erwachsenen fragt, ob die Schule nach dem 19.4. wirklich wieder losgeht, wissen die auch nicht mehr als ihr – komisch, oder? Vielleicht auch ein bisschen chaotisch?

Als Jesus gelebt hat, gab es viele Menschen, die das was er gemacht hat toll fanden: Dass er Kranke geheilt hat, dass er Essen geteilt und verteilt hat oder dass er gepredigt hat, dass die Welt sich ändern soll, gerechter werden soll. Viele Menschen sind ihm nachgefolgt. Die haben ihre ganze Hoffnung in Jesus gesetzt. Als Jesus dann gekreuzigt wurde, war das schlimm für die Menschen. Schließlich hatten sie gehofft, dass Jesus die Welt ändert! Aber wie soll jemand der tot ist die Welt ändern? Ostersonntag erinnern wir an die Auferstehung. Dann erinnern wir daran, dass Jesus tot war und wieder lebendig geworden ist. Das zeigt uns, dass manches ganz anders wird als wir uns das denken. Und das manches zuerst „chaotisch“ ist, bevor es wieder gut wird.

Dazu die Bastelidee für diesen Sonntag:

Gestaltet ein Wachsmal-Bild.

Ihr braucht: Wachsmaler, ein Blatt Papier, 2 Backpapiere, ein Bügelbrett und ein Bügeleisen

In der Regel gehören Wachsmaler zur Standardausstattung im (Grund-)Schulranzen – also: raus damit!

Dann braucht ihr Papier. Nutzt das Papier, dass ihr zu Hause habt. Wer hat kann weißes Transparentpapier nehmen, aber in unserem „Pfarrhaus-Versuch“ hat es auch mit ganz normalem weißen Kopierpapier funktioniert. Am Besten in DIN-A5-Größe. (Ein normales Blatt in der Mitte geteilt.)

Jetzt heißt es: geduldig malen. Lasst einen ordentlichen Rand und malt in der Mitte des Blattes mit allen Farben. Ruhig übereinander, wichtig ist nur, dass möglichst viel Farbe auf das Blatt kommt. Es geht nicht um Schnelligkeit! Ihr braucht bestimmt 10 Minuten bis genug Farbe auf dem Blatt ist!

Dann kommt der Part, für den eure Eltern verantwortlich sind:

Das bemalte Blatt in der Mitte falten. Zwischen die beiden Backpapiere auf das Bügelbrett legen und mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe (schön kreisend) mindestens eine Minute bügeln.

Die Farbe verläuft – umso mehr Farbe und umso mehr „Chaos“ vorher auf dem Papier war, umso schöner wird es!

Viel Spaß

wünscht euch

Anna Henken


 

PS.: Wer mehr als ein Blatt bügelt: Darauf achten, dass das Backpapier immer mit der selben Seite nach oben liegt. Sonst besteht die Gefahr, dass Wachskrümmel auf dem Bügeleisen oder Bügelbrett landen.

Gebügeltes Wachsmalbild - erst Chaos, dann schön

gebügeltes Wachsmalbild
Gebügeltes Wachsmalbild

Kindergottesdienst Bastelidee für den 22.03.2020

21.03.2020

Auch der Kindergottesdienst fällt derzeit aus. Für Eltern und Kinder deswegen ein Impuls für zu Hause:

Den verschiedenen Zeiten des Kirchenjahres sind unterschiedliche Farben zugeordnet. Die Paramente, also die Stoffe, die in der Kirche am Altar und an der Kanzel hängen, sind in der jeweils vorgesehenen Farbe gestaltet. Gerade ist Passionszeit, eine Leidenszeit. Wir erinnern in diesen Wochen an das Leid, das Jesus widerfahren ist. Die Farbe der Passionszeit ist Violett, also Lila. Die Farbe für Ostern ist Weiß.

Der Sonntag Laetare liegt in der Passionzeit, müsste also eigentlich lila sein. Aber dieser Sonntag hat eine farbliche Besonderheit: seine Farbe ist rosa. Begründet wird das damit, dass durch das Leid bereits die Auferstehungshoffnung durchschimmert. Somit mischt sich das Violett der Passionszeit mit dem österlichen Weiß.

In der katholischen Kirche gab es über viele Jahrhunderte die Tradition am Sonntag Laetare einer Person oder einem Ort, die/der sich besonders um die Kirche verdient gemacht hat, eine goldene Rose zu schenken. (Die Dornen der Rose sollten an das Leiden, an die Passion Christi erinnern, das Gold an die Auferstehung. Wie bei der Farbe Rosa „mischen“ sich hier Leid und Auferstehung.)

Die Idee für euch zu Hause ist:

Holt euren Wasserfarbenkasten raus und malt eine rosa Rose oder Blume.

Mischt das Rosa selbst! Dafür braucht es einen ordentlichen Klecks Deckweiß und einen Pinsel der lila eingetaucht ist. Schafft ihr es so ein Rosa zu mischen? (Vielleicht braucht es noch ein bisschen Rot? Rot ist übrigens die Farbe für Feste. An Pfingsten, am Reformationstag und bei Konfirmationen hängen wir rote Paramente auf).

Wenn ihr ein Rosa habt, mit dem ihr zufrieden seid, dann malt eine Rose oder Blume. Die könnt ihr in eurer Zimmer hängen oder als „Danke“ an eure Eltern oder Geschwister verschenken.

Viel Spaß wünscht euch

Johannes Heiber

Sonntagsimpuls zum 22.03.2020

21.03.2020

Liebe Baltrumer, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

auf einmal ist alles anders! Was letzte Woche noch als fester Termin erschien, ist jetzt unbekannt verschoben: der Schul- oder Kindergartenbesuch, das Teetrinken mit Freunden oder Nachbarn, die Veranstaltungen der Kirchengemeinde, der sonntägliche Gottesdienst, die Konfirmationen. Die Inseln sind „abgeriegelt“. Die Restaurants und Pensionen sind gleich nach dem Saisonstart wieder geschlossen. Die angereisten Urlauber sind wieder abgereist. Die Straßen sind leer, der Strand auch.

Der Dax ist auf Talfahrt und wir Deutschen haben die Vorratshaltung wiederentdeckt. Kurzarbeitergeld, RKI und Virologe sind drei Wörter, die wir in der vergangenen Woche vermutlich häufiger als zuvor in unserem ganzen Leben in den Mund genommen haben.

Es ist Wochenende nach einer ungewöhnlichen Woche. Und vor uns liegt ein ungewöhnlicher Sonntag. Mitten in der Passionszeit, in den sieben Wochen vor Ostern, in denen wir an Jesu Leiden erinnern – liegt der Sonntag Laetare: Freuet euch!

Sich freuen, nach allem was letzte Woche passiert ist. Sich freuen, wenn –aus gutem Grund! – die Türen unserer Kirchen diesen Sonntag geschlossen bleiben müssen. Sich freuen, wenn wir noch gar nicht absehen können, wie die „Corona-Krise“ ausgeht.

Klingt paradox, passt aber perfekt zum Sonntag und zum Predigttext. Den werden Sie nun leider nicht in den Kirchen hören können, aber vielleicht zu Hause nachlesen mögen: Jesaja 66, 10-14.

Im Jesaja-Buch, im Alten Testament, wird eine schwierige Zeit des Volkes Israel beschrieben. Im ersten Teil des Jesaja-Buchs geht es um die Jahre vor dem babylonischen Exil, unsichere Jahre in denen das Volk Israel vom Wohlwollen der es umgebenden Großmächte abhängig war. Im zweiten Teil steht das babylonische Exil im Mittelpunkt, Jahre der Verbannung, fern der Heimat. Eine Leidenszeit, in der auf einen Neuanfang gehofft wird. Und dann im dritten Teil, zu dem unser Predigttext gehört, gibt es die Möglichkeit zum Neuanfang. Das Exil ist vorbei, die Rückkehr nach Jerusalem ist Wirklichkeit geworden. Das Leben darf neu verantwortet werden – nicht jeder nutzt diese Möglichkeit. Der Predigttext wendet sich an die Menschen, die mitmachen möchten. Egal was die anderen in ihrer Umgebung meinen. Es wird von Freude und Trost gesprochen. Gott tröstet uns, so wie eine Mutter ihr Baby geborgen hält und tröstet. Als getröstete Menschen sollen wir uns freuen und fröhlich sein.

„Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich.“ (Jes 66,10)

Wir sollen uns freuen und auf Gott vertrauen. Es gibt derzeit äußerst berechtigte Sorgen! Aber auch dann darf sich gefreut werden. Es ist keine Freude darüber, dass manchen in unserer Region wirtschaftlich schwierige Zeiten bevorstehen – sondern eine Freude darüber, dass wir ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben. Es ist keine Freude darüber, dass Menschen erkranken – sondern eine Freude darüber, dass in Kliniken und Arztpraxen geholfen wird, dass alles getan wird, damit es den Betroffenen besser geht. Es ist keine Freude darüber, dass die Kirchen zu sind – sondern die Freude, dass Menschen trotz geschlossener Kirchen aneinander denken und beten. Es ist keine Freude über die Ungewissheit die vor uns liegt – aber eine Freude darüber, dass wir in dieser Zeit auf Gott und auch die Christen um uns herum vertrauen dürfen.

Es grüßt Sie und euch herzlich,

Anna Henken

 

Grundinformationen zum Sonntag:

Der 22.03.2020 ist der Sonntag Laetare (4. Sonntag der Passionszeit).

Der Name „Laetare“ kommt aus dem Lateinischen, es ist das erste Wort des Predigttextes im Buch Jesaja („Laetare Ierusalem“- „Freuet euch mit Jerusalem“).

Predigttext: Jesaja 66, 10-14

Lesung (Evangelium): Johannes 12, 20-24

Wochenlied: EG 98 Korn, das in die Erde

Predigtlied: EG 398 In dir ist Freude

10 Uhr

17.03.2020

17.03.2020

Sonne und eine Portion Wind - etwas frisch und zugleich wirklich schön ist es derzeit auf Baltrum. Aus gutem Grund haben wir uns heute morgen nicht zum Insulanertee im Gemeindehaus versammelt. Zum Zeichen dafür, dass wir alle (nah und fern!) im Gebet miteinander verbunden bleiben, läuten wir seit heute um 10 Uhr Glocke 2 für fünf Minuten.

Und jetzt....

16.03.2020

Liebe Baltrumer,

liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

vielleicht geht es Ihnen und euch anders, aber wir hätten uns noch vergangene Woche nicht vorstellen können, dass wir tatsächlich alle Gottesdienste absagen müssen oder die Inseln "abgeriegelt" werden. Wir hoffen sehr, dass diese Maßnahmen dazu beitragen die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Ab morgen werden wir jeden Morgen um 10 Uhr unsere "Glocke 2" läuten. Dies soll dazu einladen einen Moment innezuhalten. Gott zu danken, aneinander zu denken und Gott füreinander zu bitten.

Gebetsanliegen können sein

- der Dank für das eigene Leben, für die Menschen um einen herum, für all die Menschen die gerade jetzt in Krankenhäusern, beim Rettungsdienst, bei der Polizei,.....für andere da sind.

- die Bitte für eben diese Menschen, für unsere Gesundheit, für alle die einsam sind .....oder auch für Nachbarn, Freunde, Verwandte von denen man vielleicht weiß, dass es finanziell gerade schwierig wird.

Anstelle eines Gottesdienstes werden wir immer am Tag vor dem jeweiligen Sonntag/ Feiertag hier auf der Homepage einen Predigtimpuls veröffentlichen. Wer mag, kann diesen Sonntags zu Hause, alleine oder im Kreis der Familie, lesen.

Mit den besten Wünschen und Grüßen aus dem Baltrumer Pfarrhaus,

Ihre/Eure Pastoren

Anna Henken und Johannes Heiber

Absage der Gottesdienste

16.03.2020

Außerordentliche Sitzung des Kirchenvorstands Baltrum am 16.03.2020

 

Der Kirchenvorstand der ev.-luth. Inselkirchengemeinde Baltrum beschließt alle Veranstaltungen, einschließlich der Gottesdienste, bis 19.4.2020 abzusagen.

Zum einen folgt der Kirchenvorstand damit den Empfehlungen der Landeskirche Hannovers vom 13.03.2020, zum anderen nimmt der Kirchenvorstand damit die Vorgaben des Landkreises Aurich auf, der Veranstaltungen über 100 Personen untersagt hat.

Diese Entscheidung bedeutet, dass sowohl der geplante Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden am 20.03.2020, die geplante Konfirmation am 29.03.2020 und die Ostergottesdienste nicht stattfinden können.

Wann die Konfirmation stattfinden wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Die für den 4. Mai geplante Feier zum 90. Geburtstag der Inselkirche wird verschoben.

 

Die Kirche bleibt (vorerst) für das persönliche Gebet geöffnet.

Die Glocken läuten weiterhin um 18 Uhr Sonnabends, 9 Uhr und 10 Uhr Sonntags.

Zusätzlich läutet Glocke 2 bis zum 19.4.2020 von Montags bis Freitags jeweils um 10 Uhr. Jede und jeder ist eingeladen dann einen Moment innezuhalten. Im Gebet bleiben wir mit Gott und untereinander verbunden.

 

Baltrum, den 16.03.2020

Sommerimpressionen: Rückblick Gemeindefest am 11.08.& Bibellesebund

Ferien, Ferien, Ferien,...

10.08.2019

Nachdem die Baden-Württemberger und Bayern ihre Pfingstaufenthalte beendet hatte, ging es nahtlos in die ersten Sommerferien über. Durch den späten Ostertermin (an dem ja der späte Pfingsttermin hängt) hat seit neun Wochen immer ein Bundesland Ferien. Woche 10 startet morgen. Bei Woche 13 1/2 wird Schluß sein - ab 10.09. geht auch im Süden dieser Republik die Schule wieder los.

Aber noch sind wir mittendrin! Das hochsommerliche Wetter scheint vorbei zu sein und auch der erste Schwung kirchlicher Veranstaltungen liegt hinter uns: der Gottesdienst anlässlich des seit 10 Jahren dem Wattenmeer verliehen Titels des Weltnaturerbes, bereits drei (von in diesem Jahr fünf) Gottesdiensten mit der Gästekantorei, eine Reihe von Kindergottesdiensten mit mehr als 35 Kindern, fröhliche sonntägliche Kirchentees, vielfältige Themenabende mit den Kurpastoren, Andachten in der Alten Inselkirche und auch vier Wochen des Bibellesebund-Programms sind bereits um. Aber: Mittendrin bedeutet ja, dass noch einiges kommt. Der Bibellesebund ist noch zwei weitere Wochen auf der Insel (bis 23.08.). Während dieser zwei Wochen wird von Montags bis Freitags morgens um 11 Uhr im Gemeindehaus weiterhin gebastelt, um 16 Uhr folgt das Programm am Strand und um 19 Uhr läuten die Glocken zur GuteNachtKirche. Und auch die Gästekantorei probt noch zwei Mal. Sonntags findet - wie immer - um 10 Uhr der Gottesdienst und Kindergottesdienst mit den Inselpastoren statt, Montags und Freitags um 19:30 Uhr die Andacht in der Alten Inselkirche mit dem jeweiligen Kurpastor, genauso wie der Themenabend Dienstags um 20:30 Uhr im ev. Gemeindehaus. Nachdem es letzte Woche um Resilienz ging, werden am kommenden Dienstag (13.08.) keltische Märchen zum Thema werden. Und auch unsere Bücherei im Kirchturm hat Dienstags- und Freitagsnachmittags von 16 Uhr bis 17 Uhr weiterhin geöffnet. 

Am morgigen Sonntag (11.08.)  steht das diesjährige Gemeindefest an. Ab 15 Uhr sind wir gespannt auf alle Besucher. Für selbstgebackenen Kuchen, Waffeln, Würstchen und Getränke ist gesorgt. Und auch ein Gewinnspiel ist vorbereitet. Um 17:30 Uhr endet das Fest mit der Auslosung. Heute auf Fähre konnte das ein oder andere Gesicht wieder erkannt werden, dass zuletzt Pfingsten auf der Insel (und in der Kirche) gesehen wurde. 

Für die Baltrumer Kinder haben die nur vier-wöchigen Insel-Sommerferien Mitte Juli begonnen. Kommenden Donnerstag sind die Inselferien vorbei und die Schule beginnt wieder. Am Freitag begrüßen wir die drei Baltrumer Erstklässler um 10 Uhr mit einem Schulgottesdienst. 

Pfingsten

12.06.2019

Über das Pfingstwochenende war Baltrum gut besucht. Viele Gäste haben die Andachten und Gottesdienste der Kirchengemeinde besucht. Pfingstsonntag hatte Inselpastorin Anna Henken gemeinsam mit der Baltrumer Konfirmandengruppe zum Familiengottesdienst eingeladen. Mit Anspielen brachten die drei Konfirmandinnen Groß und Klein Pfingsten als Geburtstag der Kirche näher und erklärten, was der Heilige Geist mit den in der Apostelgeschichte erwähnten Feuerzungen zu tun hat. Der einzige Konfirmand war auf der Empore und hat mit verschiedenen Scheinwerfern die Szenen ausgeleuchtet. Musikalisch hat Kirchenmusikdirektor Ulrich Stötzel die Gemeinde gekonnt durch altbekannte und neuere Lieder geleitet. 

Während die Gemeinde am Pfingstmontag Ulrich Stötzels Bachinterpretationen und Inselpastor Heibers Predigt zuhören durfte, haben die Kindergottesdienstkinder im Gemeindehaus ihren "Bauklötze-Pfad", der den Weg von Karfreitag bis Pfingsten darstellt, vervollständigt.

Premierenkonzert der Fleitjes

18.04.2019

Nach dem Gründonnerstags-Gottesdienst, in dem an die Einsetzung des Abendmahles durch Jesus Christus erinnert wird, findet traditionell das Premierenkonzert der Fleitjes statt. Den ganzen Winter haben die sehr musikalischen Insulanerinnen unter Leitung von Sabine Hinrichs im Gemeindehaus die vielfältigen Stücke eingeübt.

Und so sind alte und neue Fans gekommen, um das diesjährige Premierenkonzert zu hören. Es war gelungen! Zum Thema "Meeresleuchten" hat die begabte Gruppe mit Flöten, Gesang, Klavier und Geige begeistert!

Förderkreis-News

02.04.2019

Am Abend des 2. Aprils stand die jährliche Mitgliederversammlungs unseres Förderkreises an, in diesem Jahr mit Wahlen. Denn alle fünf Jahre muss der Förderkreisvorstand neu gewählt werden.

In fröhlicher Runde kam man im Gemeindehaus zusammen. Der 1. Vorsitzende Sven Exner leitete gekonnt durch die Sitzung. Nach der Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und dem Rückblick auf das vergangene Jahr, wurde der bisherige Vorstand entlastet. Die anwesenden Förderkreismitglieder waren sehr erfreut, dass sich der bisherige Vorstand komplett (!) bereit erklärt hat, auch für die kommenden fünf Jahre Verantwortung für den Förderkreis zu übernehmen. Sven Exner wurde als 1. Vorsitzender bestätigt, Heinz-Jürgen Küper und Alfred Schoolmann als stellvertrende Vorsitzende und Manfred Merker als Schriftführer. Ergänzt wird das Männer-Team von Elke Feldmann, die als stellvertretende Vorsitzende des Baltrumer Kirchenvorstandes, die Arbeit des Förderkreisvorstands begleitet. Inselpastor Johannes Heiber und Inselpastorin Anna Henken dankten dem bisherigen und neuen Vorstand ganz herzlich für Ihr Engagement und gratulierten zur Wahl.

In alter Tradition gingen alle anwesenden Mitglieder im Anschluss an die Sitzung noch gemeinsam ins Skippers Inn, so dass der Abend bei guten und fröhlichen Gesprächen seinen Abschluss fand.

Vorsaison und IUS

25.03.2019

Im März hat sich unsere Insel von der schönsten Seite gezeigt: Immer wieder blauer Himmel und Sonnenschein. Am Strand hat man zwar den ein oder anderen getroffen, aber in sehr überschaubarer Zahl.

Toll war, dass die Happy Voices aus Aurich und der Warendorfer Posaunenchor ihre Probenwochenenden in der Sonnenhütte verbracht haben! Beide haben mit reichlich Schwung jeweils einen Gottesdienst musikalisch gestaltet und wir freuen uns sehr, dass beide Gruppen bereits über den nächsten Baltrum Aufenthalt nachdenken!

Ende März waren bei "Insulaner unner sück" die anderen Inseln auf Baltrum zu Gast. In der Inselkirche fand am Sonnabend der Auftritt der Shantychöre (Borkum, Langeoog, Wangerooge) statt. Die Borkumer mussten tidebedingt leider bereits zur Gottesdienstzeit wieder auf ihr Schiff. Aber die Langeooger haben, unter Leitung ihrer Organistin Noemi Rohloff, zur großen Freude der Gemeinde auch den sonntäglichen Gottesdienst musikalisch gestaltet. Das war ein Auftritt, der nicht nur musikalisch beeindruckend war (voller Körpereinsatz!). 

Inselpastorin Anna Henken predigte "den Großen" über Gastfreundschaft, während Inselpastor Johannes Heiber mit den Kindergottesdienstkindern das Thema "Dankbarkeit" behandelte. Bevor es nach dem Gottesdienst zurück auf die Schiffe ging, kam man beim Kirchentee im Gemeindehaus noch inselübergreifend ins Gespräch.

Zum Jahreswechsel

Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde und Förderer der Baltrumer Kirchengemeinde!

Ein schönes und ereignisreiches Jahr liegt hinter uns.

Im Winter ist es auf der Insel, mit Ausnahme der Zeit um Sylvester, zumeist recht ruhig. Und so fiel das erste große Ereignis 2018 auch auf ein Wochenende, an dem nicht nur wenige Gäste auf Baltrum waren, sondern auch wenige Insulaner: Anfang März haben wir unseren neuen Kirchenvorstand gewählt. Diejenigen die in Hannover den Termin festgelegt haben, konnten es nicht wissen: Die Wahl fand zeitgleich zu „Insulaner unner sück“ statt, so dass viele Baltrumer am Wahlsonntag auf Juist waren. Nachdem die erste Idee, eine Baltrumer Wahlurne auf Juist aufzustellen, vom Kirchenamt mit Hinweis auf die strengen Regularien abgelehnt wurde, haben viele Gemeindemitglieder von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Das war schön und Baltrum hatte die höchste Wahlbeteiligung im Kirchenkreis! Im Kirchenvorstand sind weiterhin sechs engagierte Insulaner: Tobias Adelberg, Cornelia Anders, Elke Feldmann, Stephan Grändorf, Sabine Hinrichs und Christof Schmiegel. Im Juni wurden der neue Kirchenvorstand für die kommenden sechs Jahre in sein Amt eingeführt und wir haben Alfred Schoolmann, der aus Altergründen nicht noch einmal kandidiert hatte, in den „kirchengemeindlichen Ruhestand“ verabschiedet.

Kurz nach Ostern wurden unsere 4 (Kon-)Firmanden (kon-)firmiert. Die vier Mädchen waren ein besonderer Jahrgang: Drei sind evangelisch, eine katholisch. In Absprache mit der katholischen Gemeinde in Norden hat der Unterricht gemeinsam stattgefunden. Es war ein schönes ökumenisches Zeichen. In zeitlicher Nähe zueinander wurde erst konfirmiert und dann gefirmt.

Im Sommer waren die beiden evangelischen Kirchen und unser Gemeindehaus ausgesprochen gut besucht! Gemeinsam mit dem Bibellesebund gab es wieder ein umfangreiches Programm für Kinder- und Jugendliche. Der Spiel- und Basteltreff und die GuteNachtGeschichte in der Kirche haben sich als „Sommer-Formate“ seit vielen Jahren bewährt. Im Kindergottesdienst waren zu „Spitzenzeiten“ über 50 Kinder, da wurde es richtig eng im Gemeindehaus. Und die sonntäglichen Gottesdienste wurden während der NRW-Sommerferien traditionell von der Gästekantorei musikalisch gestaltet.

Im August fand ein Gemeindefest statt. Viele Insulaner spendeten Kuchen, ein Insulaner sogar reichlich Würstchen (wie bereits vergangenes Jahr beim Reformationsfest!). So war „kulinarisch“ für jeden etwas dabei. Die (Ex-)Konfis haben Kinderspiele (Teebeutel-weitwurf!) angeboten und der Kirchenvorstand hat eine wunderbare Tombola organisiert. Frau Mittring hat mit einem offenen Singen in der Kirche begeistert. Es war ein gelungener Tag, auch das Wetter hat mitgespielt: Etwas zu kühl für den Strand, aber ohne Regen, genau richtig um die Zeit in und um die Kirche und das Gemeindehaus zu verbringen.

Im September gab es dann eine besondere Insulanertaufe: Als letzter Teil des sonntäglichen Gottesdiensts ist die Gottesdienstgemeinde mit der Tauffamilie an den Strand gewandert. Dort wurde das kleine Inselkind mit Nordseewasser getauft. Es war schön zu sehen, wie die vielen Gottesdienstbesucher danach der Tauffamilie gratulierten und so die Aufnahme des jungen Erdenbürgers in die christliche Gemeinschaft deutlich gemacht haben!

Im Herbst gab es gleich zwei Mal Neues in unserer Kirchengemeinde: Zuerst fand die „1. Baltrumer Kinder- und Jugendsingwoche“ unter der Leitung von Matthias Topp und Nicole Seiger statt. Und obwohl in NRW noch Herbstferien waren, haben nur Inselkinder teilgenommen. Aufgeteilt in eine Grundschul- und eine Oberschulgruppe wurden mit großer Freude Lieder für den Gottesdienst eingeprobt und dann präsentiert.

Ende Oktober fand ein zweites Gemeindefest statt. Im Frühsommer war der Reformationstag in Niedersachsen zum Feiertag erklärt worden. Nachdem im vergangenen Jahr das 500. Jubiläum auf Baltrum einen ganzen Tag lang gefeiert wurde, haben wir es im Jahr 501 mit einem Festgottesdienst und einem Gemeindefest-Nachmittag begangen. Bei Tee und Kuchen war der Gemeindesaal den ganzen Nachmittag über gut gefüllt und es war schön, zum Saisonende, viele Baltrumer Gesichter (wieder) zu entdecken.

Es war ein Jahr mit vielen Begegnungen. In dieser Saison haben wir uns als Pastorenehepaar Sonntag für Sonntag abgewechselt, einer hat den Hauptgottesdienst, der andere den Kindergottesdienst gestaltet. Das war gut und wir werden das im nächsten Jahr beibehalten. Die Kurpastoren, die auch in diesem Jahr eine große Bereicherung waren, werden weiterhin die meisten Andachten unter der Woche gestalten. Ebenfalls bewährt hat sich das Baltrumer Kurorganistenprogramm. In diesem Jahr gab es nur einen Gottesdienst ohne musikalische Begleitung! Das war ausgerechnet der Sonntag Kantate, aber dadurch ist der Gesang (cantate! singet!) besonders zur Geltung gekommen.

Wir würden uns freuen, Sie jetzt in der Weihnachtszeit und im Jahr 2019 bei uns in der Kirche, beim Kirchentee im Gemeindehaus oder den weiteren Veranstaltungen der Kirchengemeinde begrüßen zu dürfen!

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Christfest, Gesundheit und Lebenszufriedenheit für das Jahr 2019!

Reformationsfest

31.10.2018

Der Kirchenvorstand und die Baltrumer Pastoren hatten die Saison geplant, alle Termine waren längst bei der Kurverwaltung für das diesjährige Veranstaltungsprogram eingereicht, da ist ein Feiertag "vom Himmel gefallen": Der Reformationstag ist - nachdem er letzte Jahr einmalig bundesweiter Feiertag war - seit diesem Jahr in Niedersachsen gesetzlicher Feiertag. Diese Entscheidung fiel erst im Sommer und für uns auf Baltrum war schnell klar: Wenn es einen neuen kirchlichen Feiertag gibt, dann muss der auch inhaltlich gut gefüllt werden!

Nach einer guten Saison, die kirchlich mit der 1. Baltrumer Kinder- und Jugendsingwoche im Oktober noch ein besonderes Highlight hatte, gilt auf Baltrum der 31.10. traditionell als Saisonabschluss. Die Herbstferien sind dann vorbei und die Besucher auf der Insel werden schnell weniger. Dafür kamen viele Insulaner.

Zuerst zum Reformations-Familien-Festgottesdienst unter der Leitung von Inselpastor Johannes Heiber, der fundiert an die wichtigsten Stationen im Leben Luthers erinnerte und mit musikalischer Begleitung von Rose Hensel aus Wiesbaden. Und dann zum Reformationsfest. Bei Kuchen und Tee wurde im Gemeindehaus viel erzählt. Die Kinder bastelten während dessen im Gemeindehauskeller Laternen. Mit einer Andacht und einem Martinilauf von der großen zur Alten Inselkirche und zurück, wurde das Fest beendet.

Abends war der Gemeindesaal noch einmal gut gefüllt: Gemeinsam wurde der Luther-Film geguckt. Und nächstes Jahr gibt es ganz sicher eine Wiederholung!

Gemeindefest

12.08.2018

Perfekt war´s! Angefangen beim Wetter, kein wirkliches Strandwetter, aber auch kein Regen, war das diesjährige Baltrumer Gemeindefest eine runde Sache.

Nachdem am Freitag die beiden Baltrumer Erstklässler mit einem Gottesdienst in ihrer Schulzeit begleitet wurden und damit auch deutlich sichtbar das Baltrumer Schuljahr wieder gestartet hat, war die Kirche an diesem Wochenende wieder von vielen Gästen besucht. Denn: NRW hat noch Ferien. Und so startete das Gemeindefest mit einem sehr gut besuchten Festgottesdienst unter der Leitung von Inselpastorin Anna Henken. Es gab eine gehaltvolle Predigt über Paulus und Petrus und viel und erstklassige Musik. Die Gästekantorei unter Leitung von Ursula Mittring und Detlef Steffenhagen an der Orgel gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Inselpastor Johannes Heiber war währenddessen mit den 41 (!) Kindergottesdienstkindern im Gemeindesaal. Neben dem "normalen" Kindergottesdienst wartet auch hier eine Überraschung: Kurorganistin Annette Busch hatte ein Lied vorbereitet, dass sie mit den Kindern einübte und zur Freude der Gottesdienstbesucher am Ende des Festgottesdienstes aufführte.

Nach diesem gelungenem und lebhaften Vormittag, wurde nachmittags bei viel Kaffee, Tee und Kuchen weitergefeiert. Wer mochte konnte bei Bier und Bratwürstchen (ein großer Dank an Alfred!) die Sommerluft genießen. Die ehemaligen Konfirmanden boten Spiele wie den Teebeutelweitwurf an, im Gemeindehauskeller wurde den ganzen Nachmittag gebastelt (ein herzlicher Dank an Christiane!!!), in der Kirche wurde weiter gesungen und als großes Highlight endete das Fest mit der traditionellen Nietenverlosung. Kirchenvorsteherin Conny Anders hatte eine wunderbare Tombola organisiert. Den ganzen Nachmittag über wurden bereits Gewinne verteilt, zum Abschluß des Festes wurde dann aus den gesammelten und mit Namen versehenen Nieten der Hauptgewinn (ein Bollerwagen) gezogen, der in diesem Jahr an eine Familie in Köln geht!

Sommer auf Baltrum

30.07.18

Bei schönstem Inselwetter konnte man die vergangenen Wochen auf Baltrum genießen. Bei uns im Gemeindehaus war immer viel los: Vier Wochen lang wurde jeden Morgen beim Spiel- und Basteltreff gesungen und gebastelt - mit bis zu 30 Kindern! Verantwortlich dafür waren die fleißigen Ehrenamtlichen vom Bibellesebund. Jeden Sommer ziehen dessen Teams für einige Wochen im ev. Gemeindehaus ein und gestalten ein tolles Kinderprogramm. Für die kommenden beiden Wochen hat sich leider kein weiteres Team gefunden, deswegen fallen der Spiel- und Basteltreff und auch der KiBi-Ferientreff am Strand aus.

Was weiter stattfindet ist die GuteNachtGeschichte für Kinder, Eltern und Großeltern. Inselpastor Johannes Heiber lädt noch bis zum 24.8. ein um 19 Uhr (Mo-Fr) zum Tagesabschluss in der ev. Kirche zusammenzukommen.

Auch die Abendandachten in der Alten Inselkirche finden wie gewohnt Montags und Freitags um 19:30 Uhr statt.

Und die Gästekantorei - die jeden Sonntag derzeit zu einem absoluten Highlight macht! - probt Montags um 20:30 Uhr in der ev. Kirche unter der Leitung von Ursula Mittring. Diesen Sonntag waren über 30 Sängerinnen und Sänger mit dabei und haben die Besucher der gut gefüllten Kirche musikalisch erfreut.

Am kommenden Dienstag (31. Juli) lädt Kurpastor Frank Winkelmeyer aus Münster um 20:30 Uhr zu einem Abend zum Thema „Interreligiöses Miteinander weiterdenken“ ein.

Und bereits jetzt der Hinweise, dass es im August spannend weitergeht: am 9. August wird Detlef Steffenhagen um 20:30 Uhr in der ev. Kirche ein Orgelkonzert mit spanischen und südamerikanischen Klängen unter dem Titel „Orgel Bolero“ geben, am 11.8. um 10:30 Uhr gibt er zudem ein Kinderkonzert, bereits einen Tag davor am 10.8. um 10 Uhr wird in der ev. Kirche der diesjährige Einschulungsgottesdienst stattfinden und am 12.8. findet von 15 Uhr bis 18 Uhr ein Gemeindefest in und um die ev. Kirche statt.

Einführung des neuen Kirchenvorstand

03.06.18

Mit einem Abendmahls-Festgottesdienst ist heute der neue Baltrumer Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt worden.

Zunächst hieß es jedoch Abschied nehmen: Kirchenvorsteher Alfred Schoolmann hatte sich aus Altersgründen entschlossen, nicht noch einmal zu kandidieren. Pastor Heiber dankte Alfred Schoolmann für seine ruhige und ausgleichende Art, mit der er das Gremium bereichert hat und verabschiedete ihn mit einem Segen in den "kirchliche Ruhestand".

Cornelia Anders, Tobias Adelberg, Elke Feldmann, Stephan Grändorf, Sabine Hinrichs und Christof Schmiegel wurden sodann für die kommenden sechs Jahre mit Handschlag und Segen in ihr Amt als KirchenvorsteherIn der Baltrumer Kirchengemeinde durch Pastor Heiber eingeführt. 

Das Baltrumer Pastorenehepaar freut sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand!

 

Orgelführung für Groß und Klein

26.05.18

Nachdem Kirchenmusikdirektor Walter Erdt am Donnerstag bereits die Baltrumer Glocken vorgestellt hat, war heute vormittag die Orgel dran. Gekonnt und unterhaltsam stellte er die "Königin der Instrumente" vor. 

Wer sich getraut hat, durfte sogar durch eine Pfeife pusten. Und nachdem vermittelt war, wie dieses beeindruckende Instrument funktioniert, wurde gemeinsam gesungen. 

Bitte vormerken: Einführung neuer KV & Sommerfest

22.05.2018

Am 3. Juni wird der neue Baltrumer Kirchenvorstand in einem Festgottesdienst in sein Amt eingeführt.

Und am 12. August wird ein Sommerfest in und um die Inselkirche herum stattfinden!

Pfingsten

21.05.18

Mit einem Familiengottesdienst wurde auf Baltrum der Pfingstsonntag feierlich begangen. Im Gottesdienst gab es eine sehr erfolgreiche Origami-Tauben-Bastelaktion. In mehreren Schritten leitete das Baltrumer Pastorenehepaar die Aktion an, an deren Ende die Aufforderung stand, dass alle Besucher der gut gefüllten Kirche ihre Taube einmal hochhalten mögen. Und das taten junge und (etwas) ältere Besucher. Michael Hiemke sorgte an der Orgel für die musikalische Begleitung dieses lebhaften Gottesdienstes.

Pfingstmontag war es dann traditioneller: Inselpastorin Anna Henken lud zu einem klassischen Predigtgottesdienst, welcher durch Landeskantorin Christiane Hrasky und einen von ihr initiierten Chor musikalisch zu einem besonderen Erlebnis wurde. Eine reichliche Schar an Kindern feierte währenddessen im Gemeindehaus mit Inselpastor Johannes Heiber Kindergottesdienst.

Baltrum ist in der Pfingstwoche in diesem Jahr sehr gut besucht. Nicht nur die südlichen Bundesländer haben Ferien, sondern ausnahmsweise auch NRW. In der Kirchengemeinde ist deshalb einiges los. Sie sind herzlich eingeladen die Veranstaltungen in dieser Woche zu besuchen:

21.05. 19:30 Uhr Alte Inselkirche Abendandacht mit Kurpastorin Susanne Schildknecht

22.05. 16-17 Uhr Bücherei im (Kirch-)Turm geöffnet

22.05. 20:30 Uhr im ev. Gemeindehaus: Israelische Reihen- und Kreistänze (keine Paartänze!) mit Kurpastorin Susanne Schildknecht

24.05. 11 Uhr im ev. Gemeindehaus: Vortrag zu den Baltrumer Glocken mit anschließender Turmbesteigung mit dem Kirchenmusikdirektor und Glockensachverständigem Walter Erdt

25.05. 16-17 Uhr Bücherei im (Kirch-) Turm geöffnet

25.05. 19:30 Uhr Alte Inselkirche Abendandacht mit Kurpastorin Susanne Schildknecht

26.05. 11 Uhr in der ev. Inselkirche: Orgelführung für Groß und Klein mit Kirchenmusikdirektor Walter Erdt

26.05. 20:30 Uhr in der ev. Inselkirche: Offenes Singen mit Kirchenmusikdirektor Walter Erdt. Für alle, die Freude am Singen haben!

27.05. 10 Uhr ev. Inselkirche: Gottesdienst mit Inselpastor Johannes Heiber und Kindergottesdienst mit Inselpastorin Anna Henken

Alte Inselkirche

19.05.18

Die Alte Inselkirche strahlt in neuem Glanz! Gut vier Wochen lang wurden verschiedene Renovierungsarbeiten an der kleinen Kirche durchgeführt. Diese Woche stand der Austausch der Fenster an. Jetzt ist alles fertig!

Wir danken Harm Olchers sehr herzlich, dass er die Renovierung ermöglicht hat und gemeinsam mit dem Bauhof dafür gesorgt hat, dass alle "lang angemeldeten" Termine (= Trauungen) und sogar die meisten Andachten stattfinden konnten! DANKE!

Jupp Flockert läutet die Glocke der Alten Inselkirche zur ersten Trauung nach der Renovierung.

Himmelfahrts Wochenende

13.05.18

Voll war´s - an diesem Wochenende auf unserer kleinen Insel. Mit der vormittäglichen Fähre sind diesen Sonntag 1000 Gäste wieder an das Festland gefahren.

Wer an den Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen teilgenommen hat, konnte neben den Baltrumer Gesichtern weitere vertraute Gesichter entdecken: Heiner Graßt war zum 52. Mal auf der Insel und hat uns mit seinen Orgelkünsten begeistert und Kurpastorin Susanne Schildknecht ist bereits seit etwas über einer Woche (und noch bis Mitte Juni) bei uns und hat wieder ein spannendes Program dabei: Dienstag Abend (15.5.) findet beispielsweise ein Kochabend statt. Alle aktuellen Hinweise gibt es wie immer Sonntags im Gottesdienst und in den Aushängen an der Inselkirche und an der Alten Inselkirche.

Einführungsgottesdienst der neuen Konfirmanden

22.05.18

Am heutigen Sonntag Jubilate hat auf Baltrum der nächste Konfirmandenkurs begonnen. Durch die relativ kleinen Klassen sind alle Fünft-, Sechst- und Siebtklässler eingeladen gemeinsam die kommenden zwei Jahre im Konfirmandenunterricht zu verbringen. Die Konfirmation ist für die Osterzeit 2020 geplant. Heute ging es im Einführungsgottesdienst ersteinmal darum, welche Elemente, Gesänge, Gebete,... es im Gottesdienst gibt. Es ist schön, dass von diesen Dienstag (Unterrichts-Start!) an die fünf neuen Konfis frischen Wind in das Baltrumer Gemeindehaus bringen!

Konfirmation 2018

15.04.18

Alina Mronga, Lucy Schalkowski und Emma Lottmann sind am Sonntag Miserikordias Domini in der Inselkirche von Inselpastor Johannes Heiber und Inselpastorin Anna Henken eingesegnet worden. Mit einem fröhlichen und musikalischen Festgottesdient hat die Baltrumer Gemeinde das "Ja" der drei zu ihrer Taufe gefeiert.

Die Inselpastoren haben in der Predigt erwähnt, wie kreativ und aufgeweckt die Konfirmandinnen im Unterricht waren. Christof Schmiegel hat die drei im Namen des Kirchenvorstandes als "religionsmündige Glieder" der Baltrumer Gemeinde begrüßt. Und Mariola Hoss-Hillmann hat mit ihrem Einsatz an der Orgel und am Akkordeon und dem (wieder!) wunderbarem Spontanchor für manches Lächeln bei den Gottesdienstbesuchern und für viel Freude beim Chor gesorgt.

Nachdem Ende des Gottesdienstes hielt der Regen die drei Konfirmandinnen in der Kirche - was wunderbar war: Am Kirchenausgang positioniert, konnte die ganze Gemeinde an den dreien vorbei gehen und gratulieren!

SPONTANCHOR

10.04.2018

Am Sonntag findet die Baltrumer Konfirmation statt! Inselpastorin Anna Henken und Inselpastor Johannes Heiber werden den Gottesdienst gestalten und sind froh und dankbar, dass Kirchenmusikerin Mariola Hoss-Hillmann aus Cadenberge extra für dieses Wochenende anreist, um den Gottesdienst musikalisch zu begleiten!

Nach den guten Erfahrungen im vergangenem Jahr, wird es auch dieses Jahr wieder einen Spontan-Chor geben. Jede/r der/die auf der Insel ist und Freude am Singen hat, ist sehr herzlich eingeladen und gebeten mitzumachen! Es gibt zwei Proben: Am Freitag (13.4.) um 16 Uhr und am Sonnabend (14.4.) um 17 Uhr in der ev. Inselkirche. Falls jemand nur an einer der Proben teilnehmen kann, möge er trotzdem kommen!

Der einzige Auftritt des Chores ist am Sonntag (15.4.) um 10 Uhr im Konfirmations-Gottesdienst.

Vorstellungsgottesdienst der Baltrumer Konfirmanden

02.04.2018

Zwei Jahre lang haben Emma Lottmann, Alina Mronga, Hannah Feldmann und Lucy Schalkowski den Baltrumer KonFIRMandenUNTERRICHT und viele Gottesdienste in der Inselkirche besucht. Erstmalig war die Gruppe - in Absprache mit der für Baltrum zuständigen katholischen Kirchengemeinde in Norden - explizit ökumenisch. Und so wurde auch der Unterricht, welcher jede Woche im ev. Gemeindehaus stattgefunden hat, manchmal von katholischer Seite übernommen. Das war ein für alle Seiten bereicherndes Projekt und die vier KonFIRManden sind nach den zwei Jahren nicht nur Bibel- und Gesangbuch"fest", sondern wissen auch, wie man einen Gottesdienst gestaltet. Am Sonnabend (7. April) um 15 Uhr findet in der ev. Inselkirche der Vorstellungsgottesdienst der vier statt! Am 15. April um 10 Uhr ist dann die Baltrumer Konfirmation und am 25. Mai der Firmtermin.

Oster-Team

Inselpastor Johannes Heiber und Inselpastorin Anna Henken freuen sich sehr, dass sie in der Karwoche und Osterzeit "Verstärkung" haben: Kurpastor Reinhard Ellsel und Kurorganist Matthias Friehe sind beide nach Baltrum gekommen, um uns wortgewandt und musikalisch zu bereichern. Am Dienstag, den 3.4.2018, kommen Wort und Musik um 20:30 Uhr in der ev.-luth. Inselkirche zusammen: Reinhard und Frauke Ellsel und Matthias Friehe werden dann ein Theaterstück zu Matthias Claudius aufführen! Der Eintritt ist frei, im Anschluß gibt es noch ein gemütliches Beisammensein! Herzliche Einladung dabei zu sein: Am 3. April um 20:30 Uhr in der ev. Inselkirche!

Ostern

02.04.2018

Bereits in der Karwoche war in den beiden evangelischen Kirchen auf Baltrum einiges los: Der Abendmahlgottesdienst am Gründonnerstag, direkt danach das Premierenkonzert der Fleitjes (die Kirchengemeinde dankt herzlich für die Kollekte!) und am Karfreitag der Gottesdienst zu Christi Sterbestunde. Am Ostersonntag folgte früh um 6 Uhr die Osternacht, in welcher die neue Osterkerze entzündet wurde. Diese wurde uns - wie bereits in den Jahren zuvor - von der katholischen Kirche auf Baltrum geschenkt.

Ostersonntag um 10 Uhr war dann Familiengottesdienst, welcher - mit über 200 Besuchern - sehr freudig und lebendig war. Inhaltlich ging es darum, wie die Auferstehung erklärt werden kann: Wir haben gemeinsam ein Samenkorn betrachtet, dass man jahrelang in einer Schublade verwahren kann, ohne dass etwas geschieht. Wird es jedoch in der Erde gelegt, dann beginnt eine Pflanze daraus zu wachsen. Wahrlich, ein kleines Wunder! Und die Auferstehung ist wie eine Blume - nur als noch viel größeres Wunder! Passend dazu wurden in der Kirche Blumen gebastelt. Wer mag, kann zu Hause eine nachbasteln (Anleitung s.u.).

Am heutigen Osternmontag ging es in einem Predigtgottesdienst und dem Kindergottesdienst um die Emmausjünger. Ausklingen lassen konnte man die Osterfeiertage mit der Abendandacht in der Alten Inselkirche.

Oster-Blumen-Bastel-Anleitung

2018

01.01.2018

Wir wünschen allen ein gesegnetes Jahr 2018!

Die erste viertel Stunde des Jahres wurde auf Baltrum traditionell mit vollem Geläut eingeläutet. Während in der Kirche noch der Weihnachtsbaum leuchtete, konnten draußen die Sylvesterraketen gesehen und gehört werden.

Wer mag, kann mit einem Klick auf den kleinen Clip (rechts) einen Eindruck von den ersten Minuten des Jahres 2018 in der Baltrumer Kirche bekommen.

Zwischen den Jahren: Die Fleitjes

Heiligabend

Weihnachts-Vorbereitungen

Seniorenweihnachtsfeier

17.12.2017

In der vergangenen Woche hat die Seniorenweihnachtsfeier stattgefunden. Andacht, Geschichten, Gesang, Flötenmusik, Tee, Torte und gute Gespräche haben die Zeit schnell vergehen lassen. Bärbel Nannen hat uns mit einem Foto-Vortrag auf Zeitreise durch die vergangenen Baltrumer Jahrzehnte genommen. Gekonnt hat sie auch Fotos von der Feier gemacht.

Die Fotos vom Nachmittag und einen Bericht gibt es bei Baltrum Online.

Advents- und Weihnachtszeit

03.12.2017

Herzliche Einladung zu den Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit auf Baltrum zu kommen:

Am 6. Dezember um 13.30 Uhr im Gemeindehaus ist das erste Treffen für das diesjährige Krippenspiel. Alle Baltrumer Kinder sind herzlich eingeladen mitzumachen!

Am 14. Dezember um 15 Uhr ist die Seniorenweihnachtsfeier im Gemeindehaus. Das Team um Frau Küper, Frau Meyer und Frau Ulrichs und die Pastoren freuen sich über Ihr Kommen! Wer abgeholt werden möchte, meldet sich bitte bei Frau Küper (Tel. 91 800). Inselpastorin Anna Henken und Inselpastor Johannes Heiber besuchen zudem in der ersten Adventswoche alle Gemeindeglieder ab 70 Jahren und bringen die Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier hierbei mit.

Am 1., 2. und 3. Advent ist wie gewohnt um 10 Uhr in der ev. Kirche Gottesdienst und Kindergottesdienst mit den Inselpastoren. Im Anschluss an den Gottesdienst ist im Gemeindehaus "Kirchentee".

Am 24.12. (Heiligabend) ist um 17 Uhr in der ev. Kirche Christvesper mit Krippenspiel (Inselpastoren) und um 22 Uhr eine Andacht zur Christnacht (Lektor Adelberg).

Am 25.12. ist um 17 Uhr in der ev. Kirche ein Singe- und Erzählgottesdienst (Inselpastoren).

Am 26.12. ist um 17 Uhr Messe in der katholischen Kirche (Prälat Michel).

Am 31.12. ist um 17 Uhr in der ev. Kirche Gottesdienst am Altjahresabend (Inselpastor Johannes Heiber).

Am 1.1. ist um 17 Uhr in der ev. Kirche Gottesdienst zum Jahresbeginn (Kurpastor Prof. Hübner).

Am 7.1. ist um 10 Uhr in der ev. Kirche Gottesdienst und Kindergottesdienst (Inselpastoren)

Eine besinnliche Adventszeit wünschen der Baltrumer Kirchenvorstand: Tobias Adelberg, Elke Feldmann, Sabine Hinrichs, Christof Schmiegel, Alfred Schoolmann und Stephan Grändorf und die Inselpastoren: Anna Henken und Johannes Heiber

1. Advent

03.12.2017

Mit einem Familiengottesdienst, den die beiden Inselpastoren gestalten haben und den Sven Exner musikalisch begleitet hat, wurde heute auf Baltrum in das neue Kirchenjahr gestartet. In der Predigt ging es um Kaiser Konstantin und das Chi-Rho, dass ihm an der milvischen Brücke erschienen sein soll. Chi-Rho, die Anfangsbuchstaben von Christus haben alle Gottesdienstbesucher mit Goldfolie auf eine Kerze gemalt, damit wir uns im Advent immer wieder daran erinnern, dass Christus das Licht in unserem Leben sein möchte. Und damit wir uns daran erinnern, dass wir Tore und Türen (Ps. 24) offen halten sollen, für sein Wirken.

Zwischen Ewigkeitssonntag und 1. Advent - Inselimpressionen

Buß- und Bettag

22.11.2017

Nicht mit dem vollem Geläut, sondern mit Glocke 1, wurden die Insulaner heute um 10 Uhr zur Kirche gerufen. Die gesamte Oberschule und einige Insulaner waren gekommen. Den Predigttext (Mt 12, 33-35) aufnehmend, hatten die Inselpastoren einen Papier-Baum vorbereitet. Die Gottesdienstbesucher bastelten fleißig Früchte und beschrifteten diese auf der einen Seite so, dass es eine "faule Frucht" wird und auf der anderen als "gute Frucht". Mit der guten Seite nach oben, fanden diese dann alle einen Platz an dem Baum, der noch bis Sonntag im Altarraum steht und angeschaut werden kann.

Gemeindefrühstück

21.11.2017

Bereits zum dritten Mal in diesem Herbst hat das Gemeindefrühstück stattgefunden. Ein kleiner, feiner, wechselnder Kreis (immer 7!) ist zusammengekommen und hat bei Tee, Brötchen und leckerem Aufschnitt fröhlich, unterhaltsam und gemütlich beisammen gesessen.

Das Konzept ist denkbar einfach: Das Pastorenehepaar kocht den Tee,  besorgt die Brötchen, Butter und bringt ein Glas Hagebutten-Konfitüre mit. Wem das reicht, der kommt einfach so dazu. Wer gerne anderes isst, der bringt sich seinen "Lieblingsaufschnitt" für sich und die anderen mit. Die Erfahrung zeigt: Der Tisch ist reichlich gedeckt!

Wir frühstücken

immer Dienstags (bis Weihnachten) um 9 Uhr im Gemeindehaus.

Herzliche Einladung!

Volkstrauertag

19.11.2017

Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres haben sich Regen und Sonne auf der Insel beständig abgewechselt. Verlässlich und kontinuierlich war der kräftige Wind, der den ganzen Tag begleitet hat.

Nach dem Gottesdienst ging es mit den vier Kränzen (Kommune, KSV, Volksbund, Kirchengemeinde) zum Friedhof, um dort der Baltrumer Gefallenen und den auf Baltrum bestatteten Kriegstoten zu gedenken und für Frieden in der Welt zu bitten. 

 

Einen Bericht und Bilder gibt es auf Baltrum Online

Herzlichen Dank...

REFORMATIONSJUBILÄUM

31.10.2017

Mit einem großem Reformationsfest wurde auf Baltrum das Reformationsjubiläum begangen. Am 31.10.1517 hat Martin Luther der Legende nach in Wittenberg die 95 Thesen an die Schlosskirche genagelt. 95 Thesen die schnell Verbreitung und den Gegenwind der damaligen Kirche fanden und letztlich den Beginn der evangelischen Kirchen begründeten.

Die Baltrumer Inselpastoren Anna Henken und Johannes Heiber hatten zur gewohnten Gottesdienstzeit um 10 Uhr einen Festgottesdienst angesetzt. Über 250 Gottesdienstteilnehmer folgten der Einladung und starten mit kräftigem Gesang ("Ein feste Burg..."!!!) in den Tag. Die musikalische Begleitung lag bei Kantor Manfred Kamp und bei den Fleitjes, die extra eine moderne Version von "Ein feste Burg..." mitgebracht hatten.

Während die Kinder auf der Empore kreativ sein konnten, wurde im Kirchenschiff daran erinnert, was Martin Luther mit Martin von Tours gemeinsam hat (Martin Luther wurde am 11.11. getauft und deswegen nach dem Hl. Martin benannt) und warum deswegen die ostfriesischen Kinder am 10.11. (Geburtstag Martin Luthers) Martinilaufen und die rheinischen am 11.11. Martinslauf (Hl. Martin) machen. Auch andere Reformatoren kamen zur Sprache (Philipp Melanchthon und vor allem der plattdeutsch sprechende Johannes Bugenhagen), bevor es in der Predigt darum ging, was Reformation bis heute bedeutet: Sich nicht stumpf dem Zeitgeist anzuschließen, sondern selbst zu denken und eine Position zu beziehen auf Grundlage des Evangeliums, der Botschaft Christi! Einzustehen für die eigenen Glaubensüberzeugungen!

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit in und um das Gemeindehaus und die Kirche gemeinsam gefeiert. Manfred Kamp hat in der Kirche ein offenes Singen gestaltet und ab 14 Uhr war immer zur vollen Stunde eine der musikalischen Inselgruppen zu hören. Den Anfang machten die Fleitjes unter der Leitung von Sabine Hinrichs, die mit mittelalterlicher Musik, kirchlichen Liedern und zwei "Wunsch-Highlights" aus vergangenen Konzerten begeisterten. Unter der Leitung von Ira Ulrichs trat dann der Kindershantychor auf, der mit fröhlichem Gesang (u.a. "Frei sind die Friesen...") das Publikum begeisterte. Um 16 Uhr trat der "große" Shantychor auf, der zur großen Freude des Publikums, auch einen Kirchenshanty mit dabei hatte und mit seinen kräftigen Stimmen die gut besuchte Kirche erklingen lassen hat.

Das Kuchenteam unter Leitung von Manuela Exner (Manuela und Ina haben von 9-17.30Uhr für einen reibungslosen Kuchen- und Küchen-Ablauf gesorgt!) und die Würstchen die Alfred Scheepker (Alfred und Herbert als Dreamteam!) vor dem Gemeindehaus kredenzte, haben vom Abschluss des Gottesdienstes an bis zum abendlichen Martinilauf für glückliche Gesichter gesorgt.

Im Gemeindehaus konnte man gemütlich bei Tee (richtig mit Stövchen!) und Kaffee sitzen oder vor dem Gemeindehaus an Stehtischen Würstchen und Bier genießen. Schüler der Baltrumer Inselschule haben, unter der Leitung von Steffi Hannappel und Marion Lottmann, mit warmen Waffeln und selbst gestalteten Engeln einen besonderen Akzent im Gemeindesaal gesetzt. Im Gemeindehauskeller haben unsere vier (Kon-)firmandinnen das Basteln der LutherLaternen betreut - über 40 Laternen mit Lutherrose oder Lutherkonterfei wurden gestaltet.

Der Festabschluss war um 17 Uhr eine Martini-Andacht in der Kirche. Viele Kinder und Eltern waren gekommen, um nocheinmal die Geschichte von Martin Luther zu hören und gemeinsam mit einem Laternenumzug - leuchtend und singend -durch die kleinen Inselstraßen zu gehen. Um dann wieder in der Kirche anzukommen und mit Vaterunser und Segen den Tag zu beschließen.

Bericht und Bilder bei Baltrum Online

Traditioneller Projektchor

24.10.2017

Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hat heute der traditionelle Herbst-Projektchor unter Leitung von Sabine Busse in der ev. Kirche und im Gemeindehaus gesungen.

Die musikalisch begabte Aachenerin kommt seit vielen Jahren auf die Insel, seit über 10 Jahren leitet Sabine Busse immer im Herbst einen Projektchor. Längst hat sich eine Stammsängerschar zusammengefunden, die aber immer gerne neue Sängerinnen und Sänger mit aufnimmt. Mit großer Freude, vielen Altstimmen, reichlich Bass- und Tenorstimmen und einem kleinen-feinem Sopran wurden heute freudig gemeinsam musiziert.

Wer Spaß am Singen hat, kann am Donnerstag (26.10.) um 17 Uhr in die ev. Kirche kommen und mitmachen!

Reformationstag

22.10.2017

Der diesjährige Reformationstag ist anlässlich des 500. Jubiläums von Martin Luthers Thesenanschlag einmalig ein bundesweiter Feiertag.

Auf der Insel begehen wir diesen besonderen Tag mit einem Gottesdienst und anschließendem Reformationsfest. Am 31. Oktober sind alle herzlich eingeladen zu den Veranstaltungen der ev. Kirche zu kommen:

10 Uhr Festgottesdienst in der ev. Kirche

Im Anschluss an den Gottesdienst: Bratwürstchen, (Bier, denn das hat Luther auch schon getrunken) Kaffee, Tee und Kuchen. Und Unterhaltsames in der Kirche.

14 Uhr bis 17 Uhr: Musikalisches in der ev. Kirche u.a. treten die Fleitjes und der Shantychor auf! Im Gemeindehaus kann man sich weiterhin kulinarisch stärken!

Für Kinder gibt es die Möglichkeit eine LutherLaterne zu basteln und dann ab 17 Uhr (Treffpunkt: ev. Kirche) beim Laternenumzug mitzugehen!

Flötenmusik im Konzert und im Gottesdienst

22.10.2017

Das "Nord trifft Süd"-Konzert der Fleitjes gemeinsam mit dem Hünstettener Blockflötenensemble war ein voller Erfolg! Sabine Hinrichs leitete unterhaltsam durch das Programm, dass fein auf die Zugvogeltage abgestimmt war. Die Leiterin des Baltrumer Nationalpark-Hauses Karen Kammer (als begnadete Musikerin selbstredend auf der Bühne, sowohl mit verschiedenen Flöten, als auch am Klavier) verriet, dass das Nationalpark-Haus in diesem Jahr seit 30 Jahren auf der Insel besteht. 

Auch der heutige Gottesdienst wurde durch die Flötenmusik bereichert. Zur Erheiterung der Musiker überlegte Pastor Johannes Heiber in der Begrüßung laut, was denn die beste Bezeichnung für eine so große, stimmgewaltige und vielfältige Flöten-, bzw. Flötist(inn)en"ansammlung" wäre: Ein Flötenchor oder vielleicht doch eher ein Flötenorchester.....was auch immer es ist, es ist Musik vom Feinsten: Wir freuen uns auf die nächste Nord-Süd-Kooperation in zwei Jahren!

Mehr Bilder und einen Bericht gibt es auf Baltrum Online.

Benefizkonzert

19.10.2017

Die Fleitjes haben an diesem Wochenende besonderen Besuch: Das Blockflötenensemble der Musikschule Hünstetten-Taunusstein reist auf die Insel, um eine gemeinsames Probenwochenende zu gestalten.

Am Samstag können die musikalischen Ergebnisse dieser intensiven Zeit in der großen Inselkirche angehört werden. Das Konzert, dass unter dem Titel "Nord trifft Süd" steht, beginnt um 20:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Spenden werden an das Baltrumer Nationalparkhaus gehen, dass unter der Leitung von Karen Kammer jedes Jahr ein umfangreiches Angebot zum Kennenlernen und Erkunden des besonderen Lebensraums Wattenmeer anbietet. 

So hoffen wir, dass die gute Musik und der sehr sinnvolle Zweck (das Nationalparkhaus muss einen Teil des laufenden Haushaltes über Spenden einwerben!) viele Besucher am 21.10. um 20:30Uhr in die ev. Kirche locken werden!

Erntedank

01.10.17

Dank Anke Olchers (Blumen Hinrichs) war der Altar in der ev. Inselkirche zum heutigen Erntedankfest wunderbar geschmückt. Neben (tatsächlich auf Baltrum angebautem und gewachsenem!!!) Obst und Gemüse, war Sanddorn auf dem Altar. Ein typisches Gewächs der Insel - und, außer bei uns, vermutlich nicht sonderlich häufig auf einen Ernte-Altar zu finden.

Mit einem Familiengottesdienst, der von den Inselpastoren Anna Henken und Johannes Heiber gestaltet und von Kurpastor Norbert Heide auf der Orgel musikalisch begleitet wurde, ist das Erntedankfest auf Baltrum gefeiert worden.

Um Dank und um das Teilen ging es in der Predigt. Dankbar sind wir Baltrumer (Inselpastoren) dafür, dass durch die Gäste, durch die Kurprediger und -organisten Sonntag für Sonntag eine große und vielfältige Gemeinde zusammenkommt!

Mit Dank, aber auch ein bisschen Wehmut, haben die Inselpastoren in den vergangenen Wochen die letzten Gruppen im Haus Sonnenwinkel im Ostdorf besucht. Das Haus, dass bisher dem Kirchenkreis Halle/Westfalen gehört, wechselt zum Saisonende den Besitzer und die kirchlichen Gruppen, die dort oft in langer Tradition ihre Freizeiten verbracht haben, waren in diesem Jahr letztmalig im Haus. Mehrfach im Jahr haben die Inselpastoren verschiedene dort weilende Gruppen besucht: Mit Andachten, Gesprächen über die Besonderheiten einer Inselgemeinde oder auch Vorträgen - wie in diesem Jahr zum norddeutschen Reformator Johannes Bugenhagen - im Gepäck.

Bereits im Juni war Herr Molske mit seiner Seniorenfreizeit aus Steinhagen da. Im September bildete Frau Klenke mit ihrer Gruppe den Saison-Abschluss. (Eine Teilnehmerin dieser Gruppe hat täglich mehrere Fröbelsterne gebastelt. Im Pfarrhaus liegen nun wunderbare Fröbelsterne als Erinnerung und wir hoffen, dass für die kommenden Jahre ebenfalls ein gutes Quatier gefunden wird!)

Ebenfalls dankbar - und durchaus fasziniert - dürfen wir auf die September Teestündchen mit Kurpastor Norbert Heide und Kurorganist Karl Scheibert zurückblicken: Nachdem bei der ersten Veranstaltung ca. 30 Personen waren, kamen zum zweiten Teestündchen 58 Teilnehmer!!! 

Dankbar sind wir auch den Fleitjes, zum einen, weil sie uns immer wieder mit ihrer Musik erfreuen und unsere Kirche damit wahrhaft bezaubern, zum anderen, weil sie mit einer großzügigen Spende unsere Bücherei im (Kirch-)Turm unterstützt haben. Wir sind gespannt, welche Bücher der Leiter der Bücherei, Sven Exner, von den 500 Euro anschaffen wird.

Bericht über die Fleitjes-Spende auf Baltrum Online

Der Sommer ist vorbei...

14.09.2017

Am vergangenem Wochenende sind auch in den südlichen Bundesländern die Sommerferien zu Ende gegangen. Passend dazu ist es auf der Insel herbstlich geworden: Reichlich Regen und Wind motivieren einen zur Zeit viel Tee zu trinken.

Im August gab es in unserer kleinen Inselkirchengemeinde nocheinmal viele und vorallem gute (und gut besuchte) Veranstaltungen: Kurpastor Prof. Dr. Jörg Hübner hat, nach der guten Resonanz im vergangenem Jahr, wieder einen Wattgottesdienst angeboten und eine spannende Veranstaltungsreihe zu den Wahlprogrammen der Parteien präsentiert. Am 30. August war der Pfarrkonvent des Kirchenkreises Norden, zu dem Baltrum gehört, zu Besuch auf der Insel. Und in der Alten Inselkirche ging es um Luthers Thesen.

Gestern hat - mit der Fähre über die Wellen der ersten Sturmflut diesen Jahres schaukelnd - Dekan Norbert Heide Baltrum erreicht. Bis Anfang Oktober wird er als Kurpastor auf Baltrum sein und u.a. Dienstags um 10 Uhr ein "Teestündchen" im Gemeindehaus anbieten. Bereits vor dem Sturm ist Karl Scheibert angekommen, er wird im September als Kurorganist die Baltrumer Orgeln zum Klingen bringen.

Auf der Seite des Kirchenkreises hat Superintendent Dr. Kirschstein einen Bericht über den Baltrum-Besuch des Norder Pfarrkonvents veröffentlicht

Einschulung

04.08.2017

Vier Schulkinder sind am heutigen Freitag auf Baltrum eingeschult worden. Mit einem Einschulungsgottesdienst in der ev. Inselkirche sind die vier in ihr Schulleben und die weiteren "welcome"-Feierlichkeiten in der Schule gestartet. Die gesamte Schule und der Baltrumer Kindergarten waren anwesend, als die Inselpastoren Johannes Heiber und Anna Henken den vier Erstklässlern und ihrer Lehrerin Gottes Segen für die gemeinsame Zeit in der Schule zusprachen. 

Fotos und ein Bericht der Einschulung bei Baltrum Online

Neuer Kurpastor

02.08.2017

Pfarrer Frank Winkelmeyer aus Münster in Westfalen ist erstmals als Kurpastor auf Baltrum. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Herta bewohnt er bis 16. August die Kurpastorenwohnung und gestaltet die Abendandachten und den Kindergottesdienst. Am 8. August bietet Herta Winkelmeyer einen Abend zum Ferienglück aus Sicht der positiven Psychologie an, am 15. August referiert Frank Winkelmeyer über Karikaturen zur Zeit Luthers.

Nachtrag: Die beiden mochten die Insel und kommen nächstes Jahr wieder :)

GuteNachtGeschichte

31.07.2017

An diesem Wochenende ist der Bibellesebund abgereist. Leider (!) ist das dritte Team, das eigentlich die nächsten beiden Wochen gestalten sollte, nicht zusammengekommen. Deshalb wird der KiBi-Ferientreff nachmittags am Strand und auch der Spiel- und Basteltreff vormittags im Gemeindehaus ausfallen. In dieser Woche (31. Juli bis 3. August) gibt es stattdessen im Gemeindehaus um 11 Uhr "Kinderkino" und am Freitag (4. August) sind alle ganz herzlich zum Einschulungs-Gottesdienst der Baltrumer Schulkinder eingeladen.

Die GuteNachtGeschichte findet noch bis 18. August - wie angekündigt - statt. Inselpastor Johannes Heiber gestaltet diese gemeinsam mit Kurorganistin Annette Busch. 

Team-Wechsel

Altkatholiken

09.07.2017

Die altkatholische Gemeinde aus Wilhelmshaven war zu Besuch auf Baltrum. Mit einem Abendmahlsgottesdienst eröffnete Pfarrer Meik Barwisch den Ausflugstag auf der Insel. Später ging es zum Beisammensein in das ev. Gemeindehaus und zu Spaziergängen über die Insel.

Wie auch schon im vergangenem Jahr war das eine wunderbare ökumenische Begegnung. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch 2018!

 

Sommer

07.07.2017

Vor zwei Wochen war das letzte Kirchentee-trinken vor der Sommerpause und auch im Kindergottesdienst merkt man mittlerweile deutlich, dass viele Gästekinder auf der Insel sind.

Das Bibellesebund-Team hat die erste (erfolgreiche und gut besuchte!) Woche Programm gemacht und auch in der Kurpastorenwohnung ist neues Leben eingekehrt: Kurpastorin Tina Meyn aus Banteln ist mit ihrer Familie für vier Wochen auf der Insel.

Und für Sonntagnachmittag hat sich weiterer besonderer Besuch angekündigt: Einmal im Jahr kommt die altkatholische Gemeinde aus Wilhelmshaven zu einem Tagesausflug nach Baltrum. In diesem Jahr wird das an diesem Sonntag (9. Juli) sein. Um 15.45 Uhr gibt es deswegen einen altkatholischen Gottesdienst zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Am Montag (10.Juli) wird statt der Abendandacht ein Gottesdienst in den Dünen stattfinden. Um 18 Uhr treffen wir uns bei Feldmann´s Fischecke und gehen dann gemeinsam zum Gottesdienstort. (Bei schlechtem Wetter findet des Gottesdienst um 18:30 Uhr in der Alten Inselkirche statt.)

Ansonsten werden wir uns im Sommer des Reformationsjubiläums thematisch immer wieder 500 Jahre zurück begeben. Martin Luther und Johannes Bugenhagen, als derjenige, der das reformatorische Gedankengut durch das Plattdeutsche in Norddeutschland verbreitet hat, werden jeweils in einem Gottesdienst, bei einem Themenabend und auch bei einigen Abendandachten bedacht werden.

Dünengottesdienst - Pn. Henken und Rangerin A. Müller

KiBi-Ferientreff

03.07.2017

In der Inselkirche, im Gemeindehaus und am Strand gibt es von heute an wieder ein tolles Kinder-Bibel-Ferien-Programm. Der Bibellesebund stellt auch in diesem Jahr für vier Wochen Mitarbeiter bereit, die auf Baltrum christliche Kinder(ferien)aktionen gestalten.

Das erste Team ist seit Samstag auf der Insel: Samuel Wischmeyer und Gerrit Viestag. Wer Sonntag im (Kinder-)Gottesdienst war, hat Samuel (und seine Gitarre!) bereits erleben dürfen. Zwei Wochen werden die beiden gemeinsam die Veranstaltungen gestalten, danach reist ein zweites Team nach Baltrum.

Von Montag bis Freitag gibt es vom 3.7.-28.7. die Möglichkeit um 11 Uhr im Gemeindehaus zum Spiel- und Basteltreff zu kommen, um 16 Uhr am Sportpodest den KiBi-Ferientreff mitzumachen und um 19 Uhr zur GuteNachtGeschichte zu kommen.

Die GuteNachtGeschichte wird durch die Inselpastoren über den 28.7. hinaus angeboten werden (bis zum 18.8.).

Herzliche Einladung zu den Angeboten dazu zu kommen!

Montags bis Freitags: 11 Uhr im Gemeindehaus (Nr.40) Spiel und Basteltreff, 16 Uhr am Sportpodest (Strand) Kindertreff, 19 Uhr in der großen Inselkirche (wenn die Glocken rufen!) GuteNachtGeschichte!

Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Seite des KiBi-Ferientreffs.

Trinitatis

09.06.2017

Die Baltrumer Inselpastoren haben in diesen Tagen zwei äußerst musikalische Menschen zur Unterstützung mit auf der Insel: Kurpastor Anton Lambertus aus Oyten und Kirchenmusikdirektor Walter Erdt aus Weilheim.

Am Trinitatissonntag (11.06.) werden die beiden den Gottesdienst in der ev. Kirche gestalten. Wer gerne singt und Freude am gemeinsamen Musizieren hat, ist herzlich eingeladen diesen Samstag (10.06.) um 18 Uhr in die ev. Kirche zum Spontan-Chor zu kommen.

Am Dienstag (13.06.) um 20:30 Uhr wird Walter Erdt, der neben seiner musikalischen Tätigkeit auch Glockensachverständiger ist, eine Einführung in das Thema "Glocken" geben, an welche sich eine Erkundung des Baltrumer Kirchturms anschließt, bei welcher die Baltrumer Kirchenglocken entdeckt werden können.

Am Freitag (16.06.) um 11 Uhr in der ev. Kirche bietet Walter Erdt eine Kinder-Orgel-Begehung an. Groß und Klein sind eingeladen die Baltrumer Orgel einmal näher zu betrachten und zu erkunden.
 

Pfingsten

02.06.2017

Das Pfingstwochenende wird sicherlich viele Gäste auf die Insel bringen.

In der ev. Inselkirche freuen wir uns Pfingstsonntag um 10 Uhr einen Familiengottesdienst zu feiern - mit dabei ist der Posaunenchor aus Enger unter der Leitung von Heinrich Becker. Herzliche Einladung an GROß und klein zu kommen! Danach, am Sonntag um 12 Uhr, wird in der Alten Inselkirche der kleine Ole getauft. Nachmittags, um 16 Uhr, sind alle herzlich zum Konzert der BrassKids Baltrum eingeladen. Der Baltrumer Jugend-Posaunenchor präsentiert in der ev. Kirche sein aktuelles Programm.

Pfingstmontag findet in der ev. Kirche um 10 Uhr ein "normaler" Predigtgottesdienst mit Kurpastor Anton Lambertus statt. Und um 19.30 Uhr kann man den Pfingstmontag mit einer Abendandacht in der Alten Inselkirche ausklingen lassen.

Friesenblech

19.05.2017

Friesenblech - ein ostfriesisch-niederländische BlechblasEnsemble hat in der ev. Kirche ein Konzerte mit Blechblasmusik auf hohem Niveau gegeben.

Bürgermeister Tuitjer und Pastorin Henken freuten sich in der Begrüßung gemeinsam, dass dieses Konzert auf der Insel stattfinden konnte.

Die Musik, unterbrochen von unterhaltsamen Anekdoten zu den einzelnen Musikstücken, nahm die Besucher in den Bann.

Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Auftritt dieses sehr überzeugenden Ensembles geben wird.

Wer mehr wissen möchte: Einen ausführlichen Bericht hat Sabine Hinrichs auf Baltrum Online veröffentlicht!

Hier geht es zum Friesenblech-Bericht auf Baltrum Online!

Kurpastorin Schildknecht ist auf Baltrum

03.05.2017

Bereits im 29. Jahr ist Susanne Schildknecht als Kurpastorin auf Baltrum.

Sie kennt die Insel wie wohl kaum ein anderer Pastor: vier Pastoren und drei Vakanzen hat sie hier miterlebt. So manches Gemeindefest, viele Andachten und Gottesdienste hat sie auf der Insel gestaltet.

Während des Monats Mai bietet sie Andachten, Gottesdienste und Themenabende an (s. Termine oder Veranstaltungskalender der Kurverwaltung).

Konfirmation

30.04.17

Lilly Maternus und Laetitia Exner wurden konfirmiert!

Nachdem unsere beiden Konfirmandinnen sich am Freitag mit einem selbstgestalteten Gottesdienst in der Alten Inselkirche der Gemeinde vorgestellt haben, wurde Sonntags konfirmiert.

In einem feierlich-festlichen Gottesdienst segnete Pastor Johannes Heiber die beiden Konfirmandinnen ein. Der Spontan-Chor unter der Leitung von Kirchenmusikerin Mariola Hoss-Hillmann (Cadenberge) hatte am Samstag verschiedene Stücke eingeübt. Dem "Spontan" im Namen Rechnung tragend übernahm Vikar Sven Behnke (Frankfurt am Main) die Begleitung am Klavier und Armin Vogt (Paderborn) an der Gitarre. Mariola Hoss-Hillmann dirigierte die sangesstarke Truppe auf einer Kirchenbank stehend und mit dem Akkordeon auf den Schultern.

Kirchenvorsteher Christof Schmiegel gab den Konfirmandinnen in einer bewegenden Rede gute Wünsche und Lebensweisheiten mit auf den Weg. Deutlich glücklich ging es nach dem Gottesdienst für Lilly und Laetitia zum "Fototermin" und den sich anschließenden Feiern.

Am späten Nachmittag waren zwischen den beiden Feiern reichlich Insulaner-Gratulanten auf Fahrrädern unterwegs.

Einen schönen Bericht und weitere Fotos gibt es auf Baltrum Online!

Hier geht es weiter zum Bericht und den Fotos auf Baltrum Online!

Spontan-Chor

25.04.2017

Nachdem unsere Konfirmandinnen Lilly und Laetitia in der vergangenen Woche mit Pastorin Anna Henken auf Konfirmandenfahrt waren, geht es jetzt schnellen Schrittes auf die Konfirmation zu:

An diesem Freitag um 19:30 Uhr ist der Vorstellungsgottesdienst in der Alten Inselkirche und am Sonntag um 10:00 Uhr ist in der Inselkirche der Festgottesdienst anlässlich der Konfirmation.

Musikalisch wird Mariola Hoss-Hillmann das Wochenende begleiten. Die Kirchenmusikerin aus Cadenberge (Landkreis Cuxhaven) war bereits im vergangenem Jahr zur Einführung der neuen Inselpastoren auf Baltrum. Ihre freudige und mitreißende Art ist den Baltrumer also bekannt. Damit der Gottesdienst am Sonntag wahrlich festlich wird, sind alle sangesfreudigen Inselstimmen eingeladen am Samstag (29.4.) um 18 Uhr in die große Inselkirche zu kommen, um mit einem "Spontan-Chor" zwei Lieder für den sonntäglichen Gottesdienst einzuüben!

Insulaner und Gäste sind herzlich eingeladen mutig mitzumachen!

Fleitjes Premiere

12.04.2017

Zwischen Himmel und Erde - Gottes Geschöpfe in ihrem Element

Um 20:30 Uhr am Gründonnerstag wird in der Inselkirche das Premierenkonzert der Fleitjes van Baltrum stattfinden. Unter der Leitung von Sabine Hinrichs wurde auch für diese Saison ein unterhaltsames und anspruchsvolles Programm eingeübt.

Wir freuen uns auf die musisch begabten Insulanerinnen - eben: Gottes Geschöpfe in ihrem Element!

Weitere Konzerttermine 2017, stets in der ev. Kirche um 20:30 Uhr:

Do 27.04.
Do 11.05.
Do 01.06.
Do 15.06.
Do 29.06.
Do 13.07.
Do 24.08.
Do 07.09.
Do 21.09.
Do 05.10.
Do 26.10.

Lyrik und Theater in der Kirche

11.04.2017

Reinhard Ellsel aus Lübbecke ist als Kurpastor für vier Wochen auf Baltrum. Der passionierte Gedichteverfasser lädt am 11.April um 20:30 Uhr zu einem Lyrikabend zu den "Gezeiten des Lebens" in das ev. Gemeindehaus ein. Das er kreativ begabt ist - und vielleicht ja auch die Inselluft die Kreativität weiter fördert - kann einen Tag später erneut erlebt werden: "Ich bin so frei" heißt ein Theaterstück über Martin Luther und Lucas Cranach den Älteren, das Pastor Ellsel selbst geschrieben hat. Am Mittwoch den 12.April, sowie am 19. April wird er es, gemeinsam mit Pastor i.R. Raschkowski, jeweils um 20:30 Uhr im ev. Gemeindehaus aufführen.

Oster-Organist

10.4.2017

Matthias Friehe ist mit seiner Frau und seiner Tochter auf die Insel gekommen, um uns während der Karwoche und der Osterfeiertage musikalisch zu begleiten. Es ist sein zweiter Besuch auf Baltrum.

Vergangenes Jahr im Herbst hat die junge Familie die kleinste der ostfriesischen Inseln entdeckt. Bei einem zufälligem Gespräch mit Inselpastorin Anna Henken ging es darum, wie schwer es ist auf Baltrum Organisten zu finden. Spontan hat Herr Friehe daraufhin zugesagt, in seinem nächsten Urlaub das baltrumer Organisten-Ehrenamt zu übernehmen. Er ist sogar einen Tag früher angereist, um - am eigenem Hochzeitstag! - eine Hochzeit in der Alten Inselkirche zu begleiten.

Karwoche

Alle Termine und Gottesdienste in der Karwoche finden Sie unter "Termine" auf dieser Homepage, im Veranstaltungskalender der Kurverwaltung, sowie auf den Aushängen vor der Kirche.

Es wird Frühling...

Gemeindefrühstück zum Abschluss der "Insulanersaison"

Mitte März gab es im Gemeindehaus noch einmal ein Gemeindefrühstück. Bei (mehr als drei Tassen) Ostfriesentee und Brötchen war man sich einig, dass dieses Angebot für die Baltrumer im kommenden Winter wieder aufgenommen werden soll. Schnell gingen die Gespräche darüber, wer wann wieder aufmacht....In der Kirchengemeinde ist in der Karwoche "Saisonstart". Die erste Abendandacht in der Alten Inselkirche wird am 10. April stattfinden.

Gottesdienste

jeweils mit KiGo um 10 Uhr in der Inselkirche, anschließend Kirchentee

19. März (Okuli)                                    P. Johannes Heiber und der Posaunenchor "Ludimus Domino"

26. März (Lätare)                                  Pn. Anna Henken

2. April (Judika)                                    P. Johannes Heiber

9. April (Palmarum)                               P. Reinhard Ellsel

Die Kirchengemeinde hat ab sofort einen Briefkasten!

Deshalb: Bitte nicht mehr an die Postfach-Adresse schreiben!

Bisher war es auf Baltrum üblich, dass die Adressaten ihre Post nicht zugestellt bekommen haben, sondern selbst abholen mussten. Zu Jahresbeginn gab es ein Schreiben, dass die Postfächer in der Alten Post ab 1. März 2017 kostenpflichtig werden.

Die Kirchengemeinde hat sich deswegen entschieden einen Briefkasten zu kaufen, der seit dem 28. Februar am Pfarrhaus angebracht ist. Auf dem Briefkasten sind vorsichtshalber alle drei Hausnummern notiert: 262 für das Pfarrhaus, 40 für das Gemeindehaus und 93 für die Inselkirche.

Die Postfachnummer gilt nicht mehr!

Kreativkreis

Am Mittwoch den 22.02. trifft sich der Kreativkreis um 20 Uhr im Gemeindehaus!

"Time out": Besuch auf Baltrum

Mitte Februar sind 14 Teamerinnen und Teamer aus den Kirchenkreisen Rhauderfehn und Norden auf Baltrum gewesen. Bei eisigem Ostwind hat sich die Gruppe unter der Leitung der Diakone Anja Refke und Markus Steuer für ein Wochenende auf den Weg zur kleinsten ostfriesischen Insel gemacht.

Im Baltrumer Gemeindehaus hieß es dann „Time out“: Bei viel Gesang und wärmendem Tee wurde mit den „Perlen des Glaubens“ über Gott und das eigene Leben nachgedacht.

Innerlich gewärmt hat der kalte Ostwind die Jugendlichen dann auch nicht von Spaziergängen über die Insel abgehalten.

Und auch der sonntägliche Gottesdienst, den die Gruppe gemeinsam mit dem Baltrumer Lektor Tobias Adelberg gestaltet hat, wurde bereichert.

Wir freuen uns auf den nächsten Besuch!

Wir freuen uns über den ersten Kurpastor des Jahres 2017!

Friedrich Hörster aus Detmold kommt Ende Januar auf die Insel. Gemeinsam mit seiner Frau wird er am 29. Januar und 5. Februar den Gottesdienst gestalten.

Herzliche Einladung zu kommen!

Die nächsten Gottesdienste

jeweils mit KiGo um 10 Uhr in der Inselkirche, anschließend Kirchentee

19. Februar (Sexagesimae)                  P. Johannes Heiber

26. Februar (Estomihi)                          Pn. Anna Henken

5. März (Invokavit)                                P. Johannes Heiber

12. März (Reminiszere)                        Pn. Anna Henken

Der BIBELKREIS trifft sich am 15. Februar und 15. März um 20 Uhr im Gemeindehaus.

2

Zwischen den Jahren...

....wurde es noch einmal richtig musikalisch. Die Fleitjes haben ihr Weihnachtskonzert gegeben. Unter dem Stern und neben dem Christbaum - was für ein wunderbarer Jahresabschluss!

Windig wurde es am Ende des 2. Weihnachtstages....

Nach einem gut besuchtem Weihnachtsgottesdienst (285 gezählte Besucher, bei 281 Gemeindegliedern - also über 100%) und zwei schönen Festtagen wurde es stürmisch. In der Nacht nach dem 2. Weihnachtstag fegte der Wind über Baltrum und hat auch das Kirchendach etwas getroffen....

Altjahresabend

Mit fast 300 Gottesdienstbesuchern im plattdeutschen Gottesdienst am Altjahresabend ist auf Baltrum das Jahr 2016 zu Ende gegangen.

Wir danken Pastorin Hedwig Friebe für den Gottesdienst und wünschen allen ein gesegnetes Jahr 2017!

Kreatives im Advent

Buchbinderin Erika Schmid-Tschirschwitz aus Hamburg war bei uns in der Kirchengemeinde und hat uns mit einem Workshop zu "Spachtel- und Falttechniken" erfreut.

Die Ergebnisse waren mehr als Weihnachtsgeschenke tauglich....

Oster-Gedanken für Kindergottesdienst-Kinder und Junggebliebene